Aufreger in Spanien. Im Zuge des Madrid-Derbys zwischen Atletico und Real ist Vinicius Junior, Stürmer im Trikot der „Königlichen“, Opfer von rassistischen Beleidigungen geworden.
Mit Affengebrüll war der 22-Jährige von den Atletico-Fans im Stadion empfangen worden. Zudem kam es zu vereinzelten „Affen“-Bezeichnungen und beleidigenden Gesängen während des Spiels. Der Stürmer antwortete mit einer souveränen Leistung auf dem Platz, Real gewann das Duell mit 2:1.
Erst vor wenigen Tagen hatte Pedro Bravo, Präsident des Verbandes der spanischen Spielerberater, den Brasilianer rassistisch beleidigt. „In Spanien muss man Gegner respektieren und aufhören, den Affen zu machen“, kommentierte er Vinicius Juniors traditionellen Torjubel. Zwar entschuldigte sich Bravo für seine Wortwahl, dennoch sorgte er für einen Mega-Eklat.
„Ich werde nicht aufhören“
Vinicius selbst reagierte via Social Media. „Das Drehbuch endet immer mit einer Entschuldigung und einem ‚Ich wurde missverstanden‘. Aber ich wiederhole es für dich, Rassist: Ich werde nicht aufhören, zu tanzen. Ob im Sambadrome, im Bernabeu oder wo auch immer“, so der Torjäger.








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