Zweiter Akt für Sturm am Donnerstag in der Europa League. Und da wartet mit Feyenoord Rotterdam gleich ein Schwergewicht im europäischen Fußball. Der Traditionsklub aus der Hafenstadt ist seit dem Vorjahr die neue Heimat von Gernot Trauner. Der Teamspieler über den großen Umbau, seinen schnellen Aufstieg und den geplatzten Wechsel zu Sturm.
„Gerade hab ich die Kinder zur Schule gebracht. Am anschließenden Weg ins Trainingszentrum erledige ich meist Interviews“, lachte Gernot Trauner Dienstag früh gut gelaunt in sein Handy. Der Oberösterreicher, vor einem Jahr in die Hafenstadt gewechselt, lebt bei Feyenoord seinen Traum.
Der bodenständige Innenverteidiger und der Arbeiterklub aus Rotterdam - da hat vom ersten Tag an die Chemie gepasst! Gleich Stammspieler, jetzt schon zweiter Kapitän - Trauner ist nicht irgendein Legionär beim Traditionsklub, der im Sommer einen Monster-Umbruch vornahm. Topstars wie Sinisterra, Senesi und Malacia wurden um viel Geld verkauft. „Insgesamt sind uns sechs Stammspieler abhanden gekommen. Das tut natürlich weh, daher sind wir auch noch nicht auf dem Level wie im Vorjahr“, erklärte der Teamspieler.
Lazio der große Favorit
Das unterstrich auch der Start in die Europa League: Feyenoord wurde in Rom von Lazio 4:2 zerlegt. „Die Italiener sind der große Favorit in unserer Gruppe, aber wir haben den Anspruch aufzusteigen. Deshalb ist das Duell gegen Sturm auch sehr wichtig für uns, es ist bereits ein kleines Endspiel.“
Donnerstag steht der Oberösterreicher Sturm als Gegner gegenüber - 2017 stand er selbst vor einem Transfer zu den Schwarzen. Der Abwehrrecke war nach dem Abstieg der Rieder zu haben, weilte schon zu sportmedizinischen Untersuchungen in Graz. Doch Sturm ließ den Deal danach platzen. Angeblicher Grund: Die Hüftoperation 2011. „Offenbar waren die Sturm-Ärzte nicht sicher, ob ich noch ein paar Jahre als Profi spielen kann. Ja, so kann man sich manchmal täuschen“, schmunzelte der 30-Jährige.









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