Seit Ruhe herrscht, tragen große Pläne in Bischofshofen Früchte. Nach Hit-Sieg bei Austria Salzburg führen Pongauer jetzt souverän die Regionalliga Salzburg an.
Die BSK-Bilanz seit dem Aufstieg aus der Salzburger Liga 2018? 16. und Letzter beim Westliga-Debüt, im Jahr darauf gab’s ein Pünktlein in 18 Regionalliga Salzburg-Spielen. Seither ging es bergauf: Erst Abbruch-Vierter im Herbst 2020, dann folgten Platz sieben im Herbst, Rang vier im Frühjahr heuer. Nach dem 4:3 gegen die Austria und dem Umfaller von Seekirchen führen die Pongauer nun die Liga souverän mit leichtem Punktepolster an. „Es war sicher eine Runde für uns“, bekräftigte Coach Andi Fötschl. Was ist jetzt anders als in der Vergangenheit, als man den Ruf eines Chaos-Klubs hatte? „Eine berechtigte Frage. Unser sportlicher Leiter Mario Helmlinger sorgt für Ruhe im Umfeld. Wir haben einen Mehrjahresplan, sind trotz aller Qualität im Kader selbst überrascht, dass alles so schnell geht.“
Unser sportlicher Leiter Mario Helmlinger sorgt für Ruhe im Umfeld. Wir haben einen Mehrjahresplan, sind trotz aller Qualität im Kader selbst überrascht, dass alles so schnell geht
Andreas Fötschl, Trainer Bischofshofen
Dabei ist längst nicht alles Gold, was glänzt. Fötschl, der in Bälde 49 wird, kränkelt dieser Tage selbst. Dazu fielen in Maxglan Knipser Drocic (elf Saisontore) und Laguns aus. Die Torfabrik der Liga (30) – nur Seekirchen (23) kann bei der Trefferausbeute annähernd mithalten – nähert sich der Westliga mit Riesenschritten. Lohn dafür, dass man der Austria die erste Saisonpleite zufügen konnte? „Jetzt bekommen alle zwei Tage frei, um fit zu werden“, verriet Fötschl. Denn klar ist auch: „Kuchl am Mittwoch wird um nichts leichter. Wir dürfen auf keinen Fall abheben.“ Zumal Kuchl fit kommt, weil das Sonntagsderby gegen Golling ins Wasser fiel.
Lob von Ex-Meistercoach
Die Hauptaufgabe mangels Einheimischer bleibt ident: Eine Einheit aus Spielern aus elf Nationen zu formen. Eine Ehre für die Verantwortlichen: „Thomas Hofer hat mir letztens ein Kompliment zur Arbeit gemacht, das hat mich sehr gefreut“, so Fötschl. Hofer weiß, wie’s geht: Er führte Anif zweimal in die Westliga, formte dort stets ein Spitzenteam und holte 2017 und ’18 jeweils den Titel.









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