Imposanten Klängen konnte man am Sonntag in luftiger Höhe lauschen. Alphorn- und Weisenspieler trafen sich zum zwölften Mal am Katschberg.
Musikanten aus Österreich und aus Bayern packten am Sonntag ihre Instrumente ein und pilgerten zum „Alphorn- und Weisenbläsertreffen“ auf den Katschberg. Schon am frühen Morgen ertönten die Klänge der Alphörner. Der Weg auf die Gamskogelhütte führte über den Herzerlpass bis auf 1850 Meter Seehöhe. Entlang der Strecke erklangen die Weisen der einzelnen Musikgruppen.
Oben zelebrierte Pfarrer Josef Hörner eine Feldmesse. Den musikalischen Rahmen boten - wie soll es auch anders sein - die Teilnehmer des Alphorntreffens. Nach dem Gottesdienst wurde auf der Gamskogelhütte bei prächtiger Stimmung zünftig aufgespielt und dem Alphorn würdig gehuldigt.Vollends zufrieden mit der zwölften Ausgabe des Treffens war Organisator Alfred Peitler: „Beeindruckend, wie viele wieder gekommen sind. Es waren knapp 40 Alphörner, dazu noch ca 20 Weisenbläser und andere Musikanten.“ Trotz widrigen Wetters lockte die Veranstaltung vor prächtiger Kulisse zahlreiche Zuschauer an. Der Termin für das kommende Jahr sei bereits fixiert, weiß Peitler.
Mit dabei waren auch Cees und Erick. Die zwei Niederländer entdeckten die Faszination Alphorn auf einer Reise vor einigen Jahren für sich. Sie sagen: „Die Hörner haben wir selbst hergestellt. Nächstes Jahr sind wir fix wieder dabei, in der Zwischenzeit üben wir zuhause in Holland.“
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