Aufregung, Vorfreude, gemischte Gefühle. Den jüngsten Salzburgern stehen spannende Tage bevor. 1.800 Mädchen und Buben starten ihre Schullaufbahn. Aber auch rund um die Kindergärten der Stadt geht es rund, wenn die 2.000 Kinder ihre Freunde wieder sehen.
Für Eltern steigen mit dem Schulstart auch die Sorgen um die Sicherheit im Straßenverkehr. Die Stadt Salzburg prüft und verbessert dafür die Markierungen, Verkehrszeichen und Beleuchtungen der Schutzwege.
100 Zebrastreifen strahlen neu
Um den Kindern auch rund um Schulen und Kindergärten die bestmögliche Sicherheit zu bieten, wurden von den Straßenmalern des Bauhofs 100 bis 200 Metern rund um die Bildungseinrichtungen verblasste Markierungen nachgestrichen bzw. mit dauerhaften Markierungen neu eingefärbt. Rund 100 Schutzwege bekamen so in den Sommermonaten einen neuen Anstrich. Ebenfalls überprüft wurden alle Verkehrszeichen im Bereich der Schul- und Kindergärten. Diese wurden gereinigt bzw. bei Beschädigungen ausgetauscht.
Im Rampenlicht über den Schutzweg
Auch 2022 wird an der Schutzwegoffensive weitergearbeitet und weitere Straßenquerungen nach dem neuesten Stand der Technik beleuchtet. Teils auf Masten, teils auf Überspannungsleitungen sorgen nun neue LED-Leuchtkörper für mehr Sichtbarkeit an Straßenübergängen. Durch eine hohe Farbwiedergabe werden auch dunkel gekleidete Fußgänger besser sichtbar. Vier neue Beleuchtungen wurden im heurigen Jahr bereits installiert, in der Scherenbrandtnerhofstraße, Stauffeneggstraße, Leopoldskronstraße und der Bessarabierstraße. Bis Jahresende werden noch 21 weitere Schutzwege mit eigenen Beleuchtungen ausgestattet.
„Auch heuer haben die Mitarbeiter:innen der Stadt besonders die Sicherheit der Kinder im Blick und kräftig nachgepinsel und beleuchtet,“ dankt Stadträtin Berthold und ruft auf, gefährliche Stellen zu melden: „Falls Ihnen jedoch noch unsichere Stellen auf den Schulwegen auffallen, melden Sie diese bitte an die Plattform “Salzburg direkt„ - www.stadt-salzburg.at/direkt. Das Bauhof-Team nimmt Ihre Rückmeldungen an und kümmert sich um die Verbesserungen.“
Tipps zum sicheren Schulstart
„Bauliche und sichterweiternde Maßnahmen sind ganz wesentliche Marker in der Verkehrssicherheit. Wir betrachten den Schulweg dabei bewusst aus dem Blickwinkel eines Kindes. Manche Gefahren stellen sich beispielsweise mit 128 cm Körpergröße ganz anders dar als mit 170 cm“, erklärt Präventionsexpertin Barbara Witzmann von der AUVA und bittet Eltern von Schulkindern: „Üben Sie den Schulweg genau aus dieser Kinderperspektive heraus und begleiten Sie Ihr Kind so lange, bis Sie sicher sind, dass es zuverlässig alleine zurechtkommt! Unsere Schulwegpläne, die es bereits für viele Schulen in Salzburg gibt, unterstützen Sie dabei.“ Zu finden sind diese auch im Internet unter www.schulwegplan.at.









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