Ein engagierter Fachhochschul-Professor initiierte eine Erkundungsreise in Deutschlands Norden. Unter anderem sollte herausgefunden werden, warum es dort mit der erneuerbaren Energie, allen voran der Windenergie, schon längere Zeit gut läuft, und warum bei uns nicht. Die Politik fehlt - bis auf die NEOS.
Grimmen hat 8000 Einwohner und 22 Windräder. In zehn Jahren sollen es doppelt so viele Windräder sein. Was die Gemeinde nahe der deutschen Ostsee anders als ganz Salzburg macht? Das wollte eine 20-köpfige Delegation aus Salzburg in mit ihrer dreitägigen Erkundungsreise nach Mecklenburg-Vorpommern herausfinden.
31.000 Windräder drehen sich schon
FH-Professor Georg Brunauer hatte den Fachaustausch im Norden Deutschlands initiiert. Erneuerbare Energien, Wasserstoff als Zukunftshoffnung und vor allem ein möglichst rascher Ausbau der Alternativen Energieträger waren der Grund. Über 31.000 Windräder drehen sich bereits bei den Nachbarn. Fast täglich werden es mehr. Allein auf Nord- und Ostsee stehen schon 1500. Obwohl Naturschutz und Behörden auch in Deutschland zu nehmende Hindernisse für die Betreiber sind.
Brunauer wollte auch die österreichische Politik in den Norden mitnehmen. Während sich deutsche Politiker und Erneuerbaren-Betreiber mit der Delegation rege austauschten, fragte nur NEOS-Politiker Norbert Brandtner interessiert nach. Die übrigen Parteien waren der Mission ins Windrad-Mekka Vorpommern ferngeblieben.









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