Sie sind die neue Offensiv-Power beim SK Sturm: William Böving und Albian Ajeti. Im „Krone“-Interview sprach das Duo über den großen Druck nach dem Höjlund-Abgang und welche Spuren sie in Graz hinterlassen wollen...
Rasmus Höjlund hat in Graz bleibenden Eindruck hinterlassen. Nicht nur aufgrund seiner Rekordablöse von 17 Millionen (plus Boni). William Böving und Albian Ajeti (von Celtic Glasgow ausgeliehen) sollen seine Nachfolger sein. Doch sie sind völlig andere Typen...
William Böving: Wie schon Höjlund kam der 19-Jährige direkt aus Kopenhagen nach Graz. Doch der Däne sagt klipp und klar: „Ich bin nicht Rasmus Höjlund und bin auch nicht der nächste Höllenhund. Ich bin William Böving – ein anderer Spieler mit anderen Qualitäten. Rasmus hat hier eine große Zeit gehabt und er hat mir viele gute Dinge aus Graz erzählt. Aber ich bin kein klassischer Stürmer, agiere eher hinter den Spitzen. Ich bin ein technischer Spieler, liebe es auf engem Raum abzuliefern.“
Druck als „Höjlund-Erbe“ spürt Böving keinen – auch nicht durch seine Ablöse von rund zwei Millionen Euro. „Im Gegenteil! Graz ist der perfekte Schritt für mich. Ich habe einige Spiele gesehen und weiß, dass ich hier meine Fähigkeiten einbringen kann“, so der U21-Teamspieler, der seit einem Jahr von einem Film-Team begleitet wird. Gedreht wird eine Dokumentation. „Unser 2003er-Jahrgang in Dänemark hat viel Qualität, man spricht von einer goldenen Generation. Der Weg einiger Spieler wird deshalb genau verfolgt – auch meiner. Oder jener von Maurits Kjaergaard in Salzburg.“ Auch das zeigt, wie viel Qualität im Dänen steckt.
Albian Ajeti: 11,3 Millionen blätterte West Ham vor zwei Jahren für den Schweizer hin. Der Schweizer Teamspieler (elf Einsätze) hat großes Potenzial. Doch bei den Engländern und in der Folge auch bei Celtic Glasgow lief es nicht nach Wunsch: „Sturm ist für mich jetzt ein Neustart. Ich liebe Fußball, will wieder mehr spielen“, sagt der einstige Torschützenkönig der Schweizer Liga, bei dem Sturm eine Kaufoption besitzt. Dass er nun in die großen Fußstapfen von Höjlund treten muss, ist für Ajeti, der als Jugendlicher von Barcelona umworben wurde, kein Problem: „Druck gibt es immer. Damit kann ich umgehen. Ich bin hier, um Tore zu schießen.“ Dass dies gelingen kann, glaubt jedenfalls Verteidiger Gregory Wüthrich, der Ajeti aus den Jugend-Nationalteams kennt. „Mit Albian werden wir noch viel Freude haben.“









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