Ein einheimischer Bergsteiger stürzte am Dienstag bei seiner Tour zum Achenkopf (Pinzgau) tödlich ab. Er konnte erst heute, Donnerstag, nach einer längeren Suchaktion geborgen werden.
Die Bergrettung Fusch wurde bereits am Dienstagabend, 30. August, alarmiert: Ein 63-jähriger Pinzgauer war von seinen Angehörigen als vermisst gemeldet worden. Der Pinzgauer war zu einer Bergtour zur Heubergalm (Bruck) aufgebrochen. Das Suchgebiet erstreckte sich von der „Heubergalm“ Richtung „Drei Brüder“ und „Achenkopf“.
„Wir haben zuerst ergebnislos alle Gipfelbucheinträge gecheckt“, so Einsatz- und Ortsstellenleiter Paul Hasenauer aus Fusch, „erst bei der Auswertung der GPS-Daten des Handys des Vermissten via ‚findmyphone‘ konnten wir genau seinen Tourverlauf nachverfolgen.“ Suchtrupps meldeten den Fund von Alpinstöcken im Bereich des Achenkopf Grates (2260 m, Glocknergruppe).
Schließlich wurde der Vermisste nordwestseitig des Grates in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch von einem Bergretter gefunden. Er dürfte abgestürzt und sofort tot gewesen sein. Nachdem die Wetterverhältnisse eine Bergung am Mittwoch nicht zuließen, wurde der Pinzgauer am Donnerstagvormittag mit Unterstützung eines Polizeihubschrauberteams geborgen.
Im Einsatz standen vier Alpinpolizisten, 14 Bergretter aus Fusch und Zell am See, drei Hundeführer und 22 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr.









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