Über zehn Millionen Tiere, darunter Kaninchen, Katzen, Hunde, Mäuse, Affen und viele mehr, leiden und sterben jedes Jahr in europäischen Tierversuchslaboren. Mit über einer Million Unterschriften setzten EU-Bürger nun ein deutliches Zeichen für ein endgültiges Ende der qualvollen Versuche an Tieren für kosmetische und chemische Inhaltsstoffe und fordern einen konkreten Ausstiegsplan aus allen Tierversuchen in der EU.
„Die Zahl von 1.413.383 Millionen Menschen, die sich in Europa für ein Ende von qualvollen Tierversuchen aussprechen, macht deutlich, dass es dringend Veränderung braucht. Es braucht einen konkreten Plan zum gänzlichen Ersatz von Tierversuchen durch tierschutz- und umweltgerechte Alternativmethoden, um dem immensen Leid von Labortieren endlich ein Ende zu setzten“, sagt Madeleine Petrovic, Präsidentin des Wiener Tierschutzvereins.
Fest steht: Die Bürger, die ihre Stimme für ein Europa ohne Tierversuche abgegeben haben, erteilen der EU-Kommission einen klaren Auftrag. Aber auch die österreichische Regierung muss sich dem Thema stellen und Lösungen präsentieren. Es sei höchste Zeit, dass wir uns weiterentwickeln - weg von veralteten, tierquälerischen Methoden und hin zu einer modernen Forschung", so Petrovic.
„Es ist wirklich ein Skandal, dass ein Land wie Österreich die Auflagen für Tierversuche so schleifen lässt, anstatt sie zu verschärfen! Ich habe bereits 2012 versucht, das Gesetz in bessere Bahnen zu lenken - doch leider wurden die vielen Versprechen nicht gehalten“, ist auch „Krone“-Tierexpertin Maggie Entenfellner wütend.









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