Eine dubiose „Polizei-Kontrolle“ erlebte ein 20-jähriger Mopedlenker in Leibnitz: In der Nacht auf Sonntag hielten ihn zwei vermeintliche Polizisten an und forderten Geldbörse, Handy und Kennzeichentafel. Trotz täuschend echt aussehender Uniformen: Die ungewöhnlichen Forderungen und wohl nicht zuletzt der ausländische Akzent der „Polizisten“ machten den Mopedlenker stutzig. Er flüchtete und verständigte die „echte“ Exekutive.
Ausgestattet mit einem Leuchtstab und täuschend echt aussehenden Polizeiuniformen - samt Kappe - hielten zwei unbekannte Täter in der Leibnitzer Wasserwerkstraße einen 20-jährigen Mopedlenker an. Soweit wirkte alles wie eine normale Verkehrskontrolle, doch als die vermeintlichen Polizisten den Leibnitzer in ausländischem Akzent aufforderten, Führerschein und Fahrzeugpapiere vorzuweisen, wurde er misstrauisch.
Als die Möchtegern-Beamten dann auch noch Geldbörse, Handy und Kennzeichen des Südsteirers forderten, hatte dieser genug, flüchtete und verständigte die „echte“ Polizei.
Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den Tätern, die zwischen 18 und 25 Jahre alt sein sollen, blieb ergebnislos. Laut Angaben des Opfers könnten die Männer mit einem silbernen BMW (3er-Serie E 46) geflüchtet sein.
Die Polizei bittet mögliche Zeugen um Hinweis unter Tel.: 059-133-6160 (Polizei Leibnitz)
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