
Als „Original“ in Sachen Klimaschutz will Markus Schwarz am 4. September den Einzug in den Kremser Gemeinderat schaffen. Wer er ist und wie er das erreichen möchte.
Markus Schwarz ist das, was man hierzulande einen „Zuagrasten“ nennt. Erst sein Studium an der IMC Fachhochschule lockte den heute 32-Jährigen aus dem Mostviertel über die Donau nach Krems. „Die Stadt hat mir so gut gefallen, dass ich nicht mehr weg wollte“, berichtet er. Mittlerweile will er aber nicht mehr nur in Krems wohnen, sondern sich dort auch politisch engagieren und das – logischerweise – für die Grünen.
Klimapolitik endlich ernst nehmen
Seit Jahren ist Schwarz bei der Landespartei angestellt, dort aber wie er selbst sagt „nur im Hintergrund tätig“. Mit den Inhalten der Partei ist er dadurch zwar „bestens vertraut“. In die Rolle des Politikers muss Schwarz aber erst hineinwachsen. Sein politisches Ziel ist es, dass Klimapolitik „endlich ernst genommen wird“. Konkret äußern soll sich das, in dem auf allen öffentlichen Dächern in der Stadt eine Photovoltaik-Anlage installiert, das Leerstandsmanagement in der verbessert und eine grüne Begegnungszone beim Bad errichtet wird.
Geld für Bad, Geld für Klimaschutz
Eine Kostenkalkulation diese Projekte sucht man im grünen Konzept vergebens. „Aber wenn Geld für ein neues Bad da ist, dann muss auch Geld für den Klimaschutz und eine bessere Zukunft da sein“, rechnet er vor.
Andere Parteien hätten genug Zeit gehabt
Nicht nur ihm ist indes aufgefallen, dass sich auch andere Parteien - vor allem SP und VP - den Klimaschutz an die Fahne heften wollen. Jeder Wähler könne sich aber ein Bild davon machen, wie Krems dastehe. „Die anderen Parteien hätten genug Zeit gehabt, den Klimaschutz voranzutreiben“, meint er.
Name: Markus Schwarz
Alter: 32 Beruf: Angestellter bei der Grünen Landespartei
Wohnort: Altstadt
Familienstand: ledig
Wahlziel: Klimapolitik in Krems endlich ernst nehmen
Wahlversprechen: Klimapolitik umsetzen
Lebensmotto: Es gibt keinen Plan(et) B
Partei/Liste: Die Grünen
Für die Grünen hat das zuletzt Matthias Unolt gemacht. Auch diesmal wäre er gerne wieder als Spitzenkandidat angetreten. In St. Pölten entschied man sich aber für Schwarz, weshalb Unolt mit der Liste „Green Future Krems“ antritt.















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