„Saubere“ Förderung

Fracking in Niederösterreich: Fluch oder Segen?

Bohrungen nach Schiefergas im Weinviertel oder für Geothermie im Thermengebiet: Das weite Land steckt jedenfalls voller Ressourcen, die laut Experten auch nachhaltig nutzbar wären. Eine „saubere“ Fördermethode wurde zum Beispiel von den Forschern der steirischen Montan-Universität entwickelt.

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Allein der Begriff „Fracking“ löst oft Abwehrreaktionen aus. Die Bilder von brennendem Leitungswasser und Berichte über hochgiftige Chemikalien sind allgegenwärtig. Die Zeiten dürften sich aber geändert haben, und der heimische Technologiefortschritt verspricht nun sogar nachhaltigen Nutzen.

Im Gegensatz zu früher, soll das neue BEER-Verfahren der steirischen Montan-Universität in Leoben beim Fracking ohne schädliche Chemie auskommen. Ein neuer Weg zur sauberen Energiegewinnung, heißt es. Zudem soll es nicht nur zur Gewinnung von Erdgas einsetzbar sein, sondern auch, um die Erdwärme für die thermische Energienutzung zu erschließen. Eine Chance für viele Gebiete zwischen Enns und Leitha. Einerseits, um Gasvorkommen im Weinviertel nutzbar zu machen. Und andererseits, um die Vorzüge der NÖ-Thermenlinie neu zu kategorisieren.

Im Nordosten des Landes ist die Bevölkerung jedenfalls nicht völlig abgeneigt. Immerhin sind Historie und Wohlstand eng mit Erdöl und -gas verbunden. „Im Weinviertel ist das Verständnis für die Förderung von fossilen Energieträgern höher als anderswo, man muss es aber sauber angehen“, sagt Gas-Experte Herbert Loibl (61) aus Zistersdorf, Bezirk Gänserndorf, im „Krone“-Gespräch.

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