Woran merkt man, dass man als Schauspieler endlich berühmt ist? Antwort: Selbst die sonst so unerbittliche US-Einwanderungsbehörde ICE drückt ein Auge zu - zumindest beim zweiten Hinschauen. So geschehen bei Serienheld Joseph Quinn, der wegen seiner Bekanntheit aus der Abschiebehaft entkam.
Der „Stranger Things“-Star war für einen Auftritt in der „Tonight Show“ mit Jimmy Fallon von London nach New York geflogen. Nur dass er seine Einreisepapiere falsch ausgefüllt hatte und er nach der Landung dem Homeland-Security-Beamten im John F. Kennedy Airport verdächtig vorkam.
„Treffe Jimmy Fallon“
Als dieser ihn fragte, warum er die Reise in die USA angetreten habe, antwortete der 28-Jährige wahrheitsgetreu: „Ich treffe mich mit Jimmy Fallon“. Der Beamte, der die erfolgreichste Netflix-Serie aller Zeiten nie gesehen hatte, glaubte, dass sich Quinn über ihn lustig machte. Das hatte schwere Konsequenzen.
Verhör in „Verlies“
Der Brite landete in einer Haltezelle: „Sie haben mich nach hinten geführt und in etwas gesteckt, was man nur als Verlies bezeichnen kann“. Nach 20 Minuten wurde er zum Verhör dem gleichen Homeland-Security-Beamten vorgeführt. Der wollte wissen, was Quinn wirklich in Amerika will - als ein Kollege den Schauspieler erkannte und rief: „Das ist doch ‚Eddie Munson‘ aus ‚Stranger Things!‘ - ‚lass Eddie in Ruhe!“
Das überzeugte den Grenzschützer, ohne weiteren Papierkram einfach Quinns Pass zu stempeln und ihn laufen zu lassen - völlig unbürokratisch.














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