Permanente Anbindehaltung bei Kühen hat nun ein früheres Ablaufdatum als in der Tierhalteverordnung vorgesehen. Das ist ein weiterer Erfolg der „Krone“ im Tierschutz.
Beharrlich und immer wieder berichtete die „Krone“ über katastrophale Zustände in so manchen heimischen Stallungen. Rinder, die jeden Tag ihres Lebens an einer Kette hängen müssen. Keine Möglichkeit haben, sich zu bewegen, und erst am Tag der Schlachtung einige Schritte gehen können.
Der Einsatz der „Krone“ und unserer Leser gegen diese permanente Anbindehaltung hat nun Wirkung gezeigt: Am Mittwoch präsentierte Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig bei einem Termin mit der „Krone“-Tierecke im Pressehaus in der Wiener Muthgasse eine neue Branchenlösung!
Diese besagt, dass es ab 1. Jänner 2024 keine dauernde Anbindehaltung auf AMA-Gütesiegel-Milchviehbetrieben mehr geben wird. Zwar wird die Milch noch abgeholt, die Bauern erhalten aber einen geringeren Preis, und das macht diese Art der Haltung unwirtschaftlich. Mit Ende 2025 wird die Milch gar nicht mehr übernommen!
Landwirte erhalten finanzielle Unterstützung
Um den betroffenen Landwirten beim Umstieg auf bessere Haltungsformen zu helfen, werden vom Landwirtschaftsministerium jährlich 30 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.
Es war ein zähes Ringen, um diese Verbesserungen durchzusetzen. Aber alle Vertreter der Landwirtschaft, von Minister Norbert Totschnig über Bauernbundpräsident Georg Strasser und Kammer-Präsident Josef Moosbrugger, sehen diesen Schritt als richtungsweisend für unsere Bauern.
Erfreulich: Nicht nur die AMA, sondern auch die Molkereien setzen dieser Haltungsform ein Ende. Dazu Stefan Lindner von der Berglandmilch: „Österreichs Molkereien unterstützen diesen Vorstoß und ziehen mit!“














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