Nach drei Jahren werden die Fernwärme-Tarife in Linz wieder erhöht! 79.000 Haushalte müssen nun mehr zahlen, im Schnitt monatlich zwischen 7,70 und 13,75 €.
Schwacher Trost für rund 79.000 Haushalte! Im Gegensatz zu vielen anderen Städten hebt die Linz AG die Preise für die Fernwärme nicht ganz so stark an. Aber ab 1.…August müssen auch die Linzer 15,5 % mehr für die Fernwärme bezahlen. Monatlich macht das bei einer Wohnung mit 50 Quadratmetern rund 7,70 Euro aus. Ein Mehrpersonenhaushalt mit einer Wohnfläche von rund 95 Quadratmetern zahlt im Monat rund 13,75 Euro mehr.
Anhebung unumgänglich
„Wir bleiben unserer bisherigen Strategie, der günstigste Fernwärme-Anbieter aller Landeshauptstädte Österreichs zu sein, treu,“ betont Josef Siligan, Vorstandsdirektor der Linz AG. Die Anhebung der Preise war aber unumgänglich. Neben Reststoffen (Abfälle) und Biomasse ist auch noch Erdgas für die Erzeugung der Fernwärme erforderlich. Die dafür massiv gestiegenen Beschaffungskosten konnten auch durch laufende Optimierungen nicht kompensiert werden. So wurde im Mai mit dem „Wärme-Wandler“ ein Großprojekt vorgestellt, mit dem in Zukunft Erdgas eingespart werden kann. „Ziel ist es, den Erneuerbaren-Anteil in der Fernwärmeerzeugung bis 2035 auf mindestens 80 Prozent zu steigern. Bis 2030 wollen wir bei 60 Prozent liegen“, sagt der Leiter der Linz-AG-Fernwärme Manfred Föderl.















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