Hier ist der See weiter weg von allem, vielleicht aber auch schöner. Anders als im Strandbad von Mattsee geht es in Lochen ruhiger und auch ein bisschen ländlicher zu. Der Mattsee ist ein Paradies auf ganzer Uferlänge.
Wer im nördlichen Flachgau rund um Obertrum baden gehen möchte, muss sich nicht nur auf einen See festlegen, sondern auch auf ein Strandbad. Ins kleine Bad von Lochen-Gebertsham muss man womöglich am weitesten anreisen, hat aber eine ausgezeichnete Wahl getroffen.
Die Trumer Seen, Obertrumer-, Graben- und Mattsee, geizen nicht mit Bademöglichkeiten. In Lochen hat man von allen Möglichkeiten etwas. Anders als im historischen Mattseer Strandbad ist es hier kleiner, ruhiger und auch ein bisschen ländlicher. Dafür hat man beim Schwimmen oder Sporteln am Wasser einen wunderbaren Ausblick in Richtung Süden. Sogar die Bergwelt hinter dem Haunsberg spitzelt noch hervor.
Das leicht abfallende Ufer der ehemaligen Bauernwiesen am See ist ideal zum Sonnenbaden. Der Steg ins Wasser und das flache Ufer in den Mattsee tun das ihre. Der See liegt zur Gänze in Salzburg, die Badeanstalt auf oberösterreichischem Boden. Grenzen zu überschreiten ist an Flachgauer Seen keine Seltenheit.
Danique van Oosterhout hat der Job nach Österreich geführt, die Liebe dann anden Mattsee. Die gebürtige Niederländerin verleiht in der Badeanstalt Stand-Up-Paddles (SUPs) und bietet Kurse zum Erlernen des Paddelns am Brett an. „Ich habe mich in meinen Mann verliebt, aber auch in den See“, schwelgt die Niederländerin. Besonders schön sei es hier auch in der Früh. Das ist auch ein Mitgrund warum sie seit einigen Jahren morgendliche SUP-Yoga-Kurse anbietet.
Wurstsalat vom Metzger und eine geheime Perle
„In der Früh erinnert mich der Mattsee ein bisschen an die Karibik. Das Ambiete ist aber ein anderes“, schmunzelt van Oosterhout. In der Früh ist es hier ruhig, kaum einer stört den Yoga-Kurs auf dem Wasser. Vielleicht einmal ein Schwimmer. Aber das ist kein Problem.
Das Strandbad selbst wartet mit einer weiteren Besonderheit auf. Der Imbiss gehört einem Metzger. Zwar ist das Bad-Buffet verpachtet, die Wurstwaren vom Fleischhauer Hauer kommen aber trotzdem auf den Teller. Und Käsekrainer oder Wurstsalat sind äußerst schmackhaft.
Die geheime Perle des Strandbads ist aber Kassierin Edeltraud. Sie hält bereits den 15. Sommer die Stellung am Eingang. Manchmal strenger, manches Mal locker. Sie kennt ihre Badegäste. Ohne Edeltraud wäre das Strandbad nicht dasselbe.
Schicken Sie uns ihren Salzburger Lieblingsbadeplatz an: salzburg@kronenzeitung.at














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