Bilanz der Asfinag

Müll neben Tirols Autobahnen 1100 Tonnen schwer

Tirol
21.07.2022 19:00

Über einen „Einbruch“ bei den Müllmengen um fast zehn Prozent entlang der Autobahnen und Schnellstraßen freute sich die Asfinag im Corona-Jahr 2020. Dieser Rückgang war jedoch nur eine Momentaufnahme. Denn: Die Bilanz für das Vorjahr weist trotz noch geringerem Verkehrsaufkommen wieder einen leichten Anstieg aus.

Und der Trend zeigt klar nach oben. Die erste Zwischenbilanz noch vor dem Reisesommer zeigt einen Anstieg um etwa fünf Prozent. Jedes Jahr fallen tausende Tonnen Müll auf den 55 Asfinag-Rastplätzen und 87 Raststationen sowie entlang der Autobahnen und Schnellstraßen an. Alleine in Tirol war der Müllberg im Vorjahr stolze 1100 Tonnen schwer, in Vorarlberg 335 Tonnen.

Insgesamt waren es 2021 fast 7900 Tonnen, ein leichter Anstieg um 100 Tonnen.

Müll als tödliche Gefahr
Die geringe Menge mehr Müll ist aber das kleinere Problem. „Sorgen bereitet uns das immer größer werdende Volumen des achtlosen weggeworfenen Abfalls“, sagt ASFINAG-Umweltexperte Heimo Berghold. Verantwortlich dafür seien insbesondere die PET-Getränkeflaschen und Jausenverpackungen, die oft entweder auf Rast- und Parkplätzen - zum Teil direkt neben den dafür vorgesehenen Müllcontainern - einfach auf den Boden oder sogar aus dem fahrenden Auto geworfen werden.  Letzteres sei zusätzlich ein erhebliches Risiko für die Verkehrssicherheit, weil aufgewirbelte Gegenstände leicht zu Wurfgeschoßen werden können.

Dazu kommen immer wieder illegale Ablagerungen von Hausmüll oder Bauschutt. Zum Teil landen auch ganze Möbel, Autoreifen oder andere derartige Gegenstände neben den Strecken, etwa um sich die Müllentsorgungsgebühr zu sparen, oder weil es einfach bequemer ist.

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