Drei Sprühnebelanlagen sollen in der Innenstadt von Wiener Neustadt den Kampf mit der anrollenden Tropenhitze aufnehmen. Während die Stadtregierung jubelt, hätten die Kritiker aber viel lieber ein nachhaltigeres Konzept gesehen ...
Sage und schreibe drei (!) neue Sprühnebelanlagen sorgen derzeit in der brütend heißen Innenstadt von Wiener Neustadt für Abkühlung. Während die bunte Stadtregierung jubelt, dürfte man so den Kampf gegen die Hitzegefahr aber nur schwer gewinnen können. „Im Stadtentwicklungsplan haben wir eine Reihe erfrischender Maßnahmen unter dem Motto ,Coole Innenstadt‘ verankert. Die drei Sprühnebelanlagen sind dabei der erste Schritt und sorgen für ein besseres Mikro-Klima“, erklären ÖVP-Bürgermeister Klaus Schneeberger und SPÖ-Umweltstadtrat Norbert Horvath mit breiter Brust.
Die Gefahr von Hitzetagen und Tropennächten ist hier immer noch kein Thema. Die Stadt kann das Wetter nicht beeinflussen, aber sinnvoll vorsorgen.
Michael Diller-Hnelozub, Die Grünen
Zahlreiche Bürger und die örtlichen Grünen können darüber aber nur noch den Kopf schütteln: „Die neuen Geräte wirken wie ein Eislutscher in der Sahara“, so ein Passant zur „Krone“. Die Vertreter der Öko-Partei fordern nun einen richtigen Hitzeschutz-Plan – mit naturgemäß mehr Grün und „Hitzetickets“ für Stadtmuseum und Co.














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