Studie bestätigt

Eigener Garten ist heute so wertvoll wie noch nie

Die niederösterreichische Umweltbewegung „Natur im Garten“ ist nun bereits seit 20 Jahren das ökologische Gewissen des Landes. Zum Jubiläum zogen die Verantwortlichen nun Zwischenbilanz - mit prominenter Unterstützung.

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Was vor 20 Jahren als Samenkorn der Ökologisierung gesät wurde, ist heute ein stattlicher Baum mit tiefen Wurzeln im ganzen Land. Zum Jubiläum der Umweltbewegung „Natur im Garten“ zog Landesrat Martin Eichtinger, aktueller Schirmherr der Aktion, Bilanz: „Vergangenes Jahr konnten wir pro Landesbürger einen Quadratmeter Blühwiese als wichtigen Lebensraum für Insekten pflanzen, heuer werden nach dem Tree Run im Frühjahr 12.829 Jungbäume in allen vier Vierteln gesetzt.“

Die Kernaufgabe der Bewegung ist aber die Bewusstseinsbildung für ökologisches Gärtnern. Und das nicht nur im Eigenheim, sondern auch in den Gemeinden. „Bereits mehr als die Hälfte der Kommunen verzichtet in Niederösterreich auf synthetische Dünger oder Spritzmittel“, verkündet Eichtinger stolz.

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Das Thema ,Grünräume ohne schädliche Stoffe für Pflanzen und Tiere’ genießt hierzulande einen besonders hohen Stellenwert.

Peter Filzmaier, Star-Politologe

Zum Jubiläum holte man sich Peter Filzmaier mit ins Boot, der statt knallharter Politanalysen einmal ein - im wahrsten Sinne des Wortes - Wald-und-Wiesen-Thema abfragen durfte. Denn dass die Umweltbewegung gerade in Niederösterreich aufblüht, ist kein Zufall. „Neun von zehn Bürgern haben einen Garten, eine Terrasse oder einen Balkon“, so Filzmaier. Die eigene Grünoase werde zudem immer wichtiger: „Mehr als ein Drittel der Befragten gab an, seit Ausbruch der Pandemie nun öfter Zuflucht in der Natur zu suchen.“

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Die Rückmeldungen aus der Bevölkerung sind überwältigend und zeigen, dass Niederösterreich in der Tat ein ökologisches Vorbild ist.

Martin Eichtinger, Landesrat der ÖVP

Dabei handelt es sich in erster Linie um junge Menschen. Auch mit der Pflege des öffentlichen Raumes zeigten sich rund zwei Drittel der Bürger zufrieden. Mehr als 85 Prozent halten zudem dessen Pflege mit naturnahen Mitteln für wichtig. Eichtinger: „Für uns alle ist das ein Auftrag, unsere ökologische Botschaft noch mehr in die Regionen zu tragen.“

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