Mehr Wind in Sachen Klimaschutz wollen die Oberösterreicher von der Landespolitik, und das gleich im doppelten Sinn. Zum einen meinen 64 Prozent der vom SORA-Institut im Juni Befragten, dass die Politik in Oberösterreich noch zu wenig gegen die Klimakrise tue. Sie soll also mehr Wind machen. Es sei, so 84 Prozent, doch eine aktive Klimapolitik nötig, damit auch die Kinder eine lebenswerte Erde vorfinden.
Natürlich geht es aber auch um den buchstäblichen Wind, nämlich als Energiequelle: „82 Prozent der Befragten halten es zum Wohle von mehr Unabhängigkeit bei der Energieversorgung für ziemlich oder sehr wichtig, den Bau von Windrädern voranzutreiben“, greift der grüne Landesrat Stefan Kaineder ein Umfrageergebnis heraus, das ihm sehr zupass kommt. Trommelt er doch selber dauernd für den Windkraftausbau.
Dickes Lob für Donaukraftwerke
Kaineders Forderung „an alle Verantwortlichen“: „Wir müssen Windräder, Photovoltaik-Großanlagen und Pumpspeicherkraftwerke bauen und das so rasch wie möglich“. Er erinnert dabei an die Zeit des Baus der österreichischen Donaukraftwerke und sieht darin „ein gelungenes Beispiel für einen nationalen Kraftakt zu Energieunabhängigkeit und Klimaneutralität“. Donaukraftwerke als gelungenes Beispiel eines Grün-Politikers? Hainburg schau oba, kann man da nur sagen, ob dieses grünen Wandels.















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