Großes Jubiläum

200 Gäste feierten 75. Geburtstag der IV Tirol

Tirol
06.07.2022 15:00

Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte 1947 die Gründung der Tiroler Industriellenvereinigung (IV). Gefeiert wurde das im Congresspark Igls. In Summe beschäftigen Tirols Industriebetriebe aktuell 40.000 Mitarbeiter.

Unter die rund 200 Gäste mischten sich neben Unternehmern, Führungspersönlichkeiten der Industrie und Politikern auch Vertreter des öffentlichen Lebens. Sie alle ließen es sich nicht nehmen, die Erfolgsgeschichte zu würdigen. Diese startete im Jahr 1947. Damals beschäftigte die Tiroler Industrie bereits 18.000 Mitarbeiter, die einen Produktionswert von 315 Millionen Schilling erwirtschaftete. Zum Vergleich: Dies entspricht der heutigen Kaufkraft von fast 703 Millionen Euro. Der Exportanteil damals lag bei rund 80 Millionen Schilling. Heute zählt die Tiroler Industrie über 40.000 Beschäftigte und einen Exportanteil von mehr als 90 Prozent.

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Wir wünschen uns als Wirtschaftssektor mit dem höchsten Anteil an der Wertschöpfung in Tirol mehr Gehör und jene Anerkennung, die dem Stellenwert der Industrie gerecht wird.

Tirols IV-Präsident Christoph Swarovski

Im Jahr 2019 betrug die Steuerleistung der Industrie rund 2,9 Milliarden Euro, wie aus einer Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts Eco Austria hervorgeht. Das ist die Hälfte des Jahresbudgets des Landes Tirol. Trotzdem werde die Bedeutung der Industrie hierzulande nicht immer und von allen ausreichend wahrgenommen, prangerte Tirols IV-Präsident Christoph Swarovski an: „Wir wünschen uns als Wirtschaftssektor mit dem höchsten Anteil an der Wertschöpfung in Tirol mehr Gehör und jene Anerkennung, die dem Stellenwert der Industrie gerecht wird.“ Gewürdigt wurde deren Bedeutung dann aber immerhin von Wirtschaftslandesrat Anton Mattle (ÖVP), der in ihr unter anderem „eine zentrale Säule der Tiroler Wirtschaft, einen wichtigen Treiber für Technologie und Innovation, einen verlässlichen und sicheren Arbeitgeber und wichtigen Bewahrer des Wohlstandes“ sieht.

„Rasch unabhängiger von russischem Gas werden“
Österreichs IV-Präsident Georg Knill ging indes auf die aktuellen Herausforderungen ein: „Die Energieversorgung ist in Gefahr und die Inflation erreicht wöchentlich neue Rekordwerte.“ Man müsse daher rasch unabhängiger von Russland werden und die „Dekarbonisierung ohne eine Deindustrialisierung weiter vorantreiben“.

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