21.04.2022 09:30 |

Darts-Stars kommen:

Der „Wahnsinn“ nimmt Kurs auf Graz

Das Darts-Fieber grassiert nächste Woche wieder in Premstätten. Für Tausende Fans wird es eine große Party mit teils auch skurrilen Kostümen. Die Top-Stars begeistern die Zuschauer mit unterschiedlichsten Lebensgeschichten.

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Akutes Darts-Fieber, der positive Wahnsinn kehrt zurück in die Steiermark. Von 29. April bis 1. Mai ist es wieder so weit, die „Austrian Darts Open“ gastieren zum dritten Mal nach 2018 und 2019 in der Steiermarkhalle in Premstätten - mit den besten Spielern der Welt. Diese matchen sich um gesamt 140.000 Pfund Preisgeld. Allein auf den Sieger warten 25.000 - umgerechnet stolze rund 30.000 Euro.

Zeit für Tausende Fans, die skurrilsten und lustigsten Kostüme zu entstauben. So wurden beim letzten Event Nonnen, Minions, Kiss-Doubles und Superhelden gesichtet - der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Der Sport gibt Männern mit Bierbauch auch Hoffnung, dass es nicht die perfekte Figur braucht. Darts ist aber längst kein Kneipensport mehr. Stundenlang segelt unter vollster Konzentration ein Pfeil nach dem anderen Richtung Scheibe. Auf der Jagd nach dem Sieg. Und dem perfekten Spiel: Mit neun Würfen den Score von 501 auf 0 zu bringen. In der Fernsehgeschichte gelang dies bisher erst 68 Mal! Den Rekord hält der 16-fache Weltmeister Phil Taylor - elfmal gelang der Legende ein „Ninedarter“.

Die Spieler sind längst zu Stars aufgestiegen, werden von den Fans frenetisch gefeiert. Und haben verschiedenste Geschichten:

Peter Wright: Der für seine schrillen Outfits und Frisuren bekannte Schotte ist amtierender Weltmeister, sackte für den Titel 500.000 Pfund ein. Aufgrund seiner finanziellen Situation wegen mangelnden Erfolges wollte er 2013 seine Karriere beenden. Doch mit dem zweiten Platz bei der WM 2014 ging sein Höhenflug richtig los.

Gerwyn Price: Man könnte ihn mit einem Bodybuilder verwechseln. 2010 spielte der damalige Rugby-Profi passabel Darts. Im selben Jahr wurde er vor einer Kneipe brutal zusammengeschlagen - dabei erlitt er eine Gehirnblutung und Nervenschäden, musste mit 47 Stichen genäht werden. Wegen einer Handverletzung beendete er 2014 seine Rugby-Karriere und widmete sich ganz den Pfeilen. Sehr erfolgreich! Bei den Fans ist er aber umstritten, der Waliser legt sich auch gelegentlich mit ihnen an und erntete öfters lautstarke Pfiffe

Michael van Gerwen: Aufgrund einer Ergebniskrise verlor der dominante Holländer 2021 nach knapp sieben Jahren die Führung in der Weltrangliste. Heuer fand er wieder zu alter Form zurück und greift die Premstätten-Titelverteidigung an.

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