Aufklärungsmission

Ein Grüner gräbt in Sachen Ohlsdorf noch tiefer

Jetzt wird in der riesigen Ohlsdorfer Baugrube für das Betriebsgebiet Ehrenfeld II eh schon durchschnittlich 5,5 Meter tief Schotter abgebaut (ohne bergrechtliche Genehmigung, weil das simple Baurecht angeblich reicht). Doch ein Grüner gräbt dort noch tiefer, siehe Karikatur. Wenn auch bloß im übertragenen Sinn.

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Dabei geht’s dem grünen Landtagsabgeordneten Rudi Hemetsberger diesmal nicht um das, was bisher geschah: Also raumordnerisch fragwürdige Umwidmung, Waldvernichtung knapp unter der UVP-Grenze, Schottergewinnung nur für Schüttgut, äh, sorry, doch für die Weiterverwertung zu Beton, bergrechtliche Fragwürdigkeiten, usw.

Optimale Verwertung mit der INKOBA?
Hemetsberger fragt aktuell, was denn bei all dem wirtschaftlich und in Sachen Jobs herauskommen wird. Da bringt er die „INKOBA Region Salzkammergut-Nord“ ins Spiel, einen gemeindeübergreifenden Verband, der im Juni 2017 gegründet wurde, um in der Region – inklusive Ohlsdorf – gemeinsam Betriebsstandorte zu entwickeln. Diese INKOBA hatte großes Interesse an der Umwidmung für Ehrenfeld II und berichtete am 7. Februar 2018 an die damalige Ohlsdorfer Bürgermeisterin Christine Eisner vom Abschluss eines Kooperationsvertrags mit der Asamer-Firma EIG. Dieser Vertrag regle „die Zusammenarbeit im Sinne einer optimalen Verwertung und Vermarktung des Grundstücks“. Nicht nur Hemetsberger würde nun interessieren, was da eigentlich herausgekommen ist und welche Betriebe sich auf Ehrenfeld II tatsächlich ansiedeln werden.

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