Neue Regeln

Ungarn bald auf Bauernmärkten in der Murmetropole?

Steiermark
17.06.2011 09:39
Werden demnächst Bauern aus Ungarn oder Slowenien Waren auf Grazer Bauernmärkten verkaufen? Der zuständige VP-Stadtrat Detlev Eisel-Eiselsberg beruhigt verunsicherte Grazer. Und: Zugekaufte Waren müssen bald ausgewiesen werden.

Theoretisch können Produzenten aus der EU (also Ungarn, Slowenien usw.) ihre Waren längst auf einem der Grazer Bauernmärkte feilbieten. In den vergangenen Tagen ist deswegen eine heiße Debatte entbrannt - auch weil derzeit neue Spielregeln für die Bauernmärkte ausgearbeitet werden. Viele Grazer sind verunsichert.

"Es handelt sich um eine EU-Regelung, die wir nicht umgehen können", so der zuständige Stadtrat Eisel-Eiselsberg. Aber: "90 Prozent der Standplätze sind fix an heimische Bauern vergeben. Ich bezweifle, dass ein ungarischer Bauer um 4 Uhr früh hierher kommt, ohne einen fixen Stand zu haben." Falls doch, müssten die EU-Produzenten einen internationalen Produktionsnachweis vorlegen. Eisel-Eiselsberg: "Die Qualität der Waren muss passen!"

Fremde Produkte
An den Details für die neuen Bauernmarktregeln (seit 1992 fehlen klare Regelungen!) wird bis kommende Woche gefeilt. Zwei Neuerungen sind fix: Produzenten, die Waren zukaufen, müssen den Zukauf auf ihrem Stand ausweisen. Zugekauft werden darf nur bei geprüften Produzenten. Zudem werden pro Stand 20 Cent eingehoben. Mit diesen rund 20.000 Euro/Jahr (zusätzlich zu jenen 20.000 Euro, die die Stadt jetzt schon zur Verfügung stellt) soll Marketing betrieben werden.

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