07.04.2022 13:00

Bilder der Verwüstung!

UN-Berichte: Ukraine-Flüchtlinge oft traumatisiert

Knapp 4,5 Millionen Menschen sind bereits vor dem Ukraine-Krieg ins Ausland geflüchtet - das ist die Hälfte der Einwohnerzahl ganz Österreichs! Viele haben die Fluchtentscheidung innerhalb kürzester Zeit getroffen, mussten faktisch das komplette Hab und Gut zurücklassen und haben auch kein aktives Einkommen mehr, da ihre Arbeitsstätten vielfach zerbombt worden sind. „Die Flüchtlinge sind oft von traumatische Erfahrungen gezeichnet, haben Tote gesehen, brennende Häuser, schwere Verwüstungen. Viele Angehörige sind noch in der Ukraine, die Männer kämpfen teils an der Front. Die geflüchteten Frauen und Kinder sind mit ihren Partnern und Vätern zumeist nur via Handy und Messenger-Diensten verbunden. Es ist ein tägliches bangen und hoffen, bis die erlösende Nachricht kommt, dass mit dem Papa noch alles in Ordnung ist“ sagt Ruth Schöffl, die Österreich-Sprecherin des UNO-Flüchtlings-Hochkommissariat UNHCR in „Nachgefragt“ mit Gerhard Koller

Wie lange die Flüchtlinge im Ausland bleiben werden, ist derzeit nicht abzusehen - UNHCR-Erfahrungen zeigen jedenfalls, dass mehr und mehr Flüchtlinge für immer im Aufnahmeland bleiben, je länger der Krieg andauert - so wie das etwa bei den Bosnien-Flüchtlingen der 90er-Jahre der Fall gewesen ist. Viele weitere Details zum harten Flüchtlingsalltag und den teils tragischen Erfahrungen während der Flucht sehen Sie im Video oben.

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