07.04.2022 15:00 |

Kinderbetreuung

Land-Gemeinden mit weniger Personalsorgen

Mindestens 30 Pädagoginnen fehlen den Kindergärten in der Stadt Salzburg. Die Lage ist, wie berichtet, dramatisch und es kam bereits zu Schließungen wegen der vielen Krankenstände und Quarantänen. Wie ein „Krone“-Rundruf ergab, tun sich die Land-Gemeinden dabei etwas leichter. Diese berichten zwar teils auch von Engpässen, aber Schließungen waren in den Orten nie wirklich ein Thema.
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„Die Lage ist angespannt, aber die Planungen funktionieren“, berichtet der Oberndorfer Bürgermeister Georg Djundja (SPÖ). Zwar gibt es in der Stadt keine Personal-Reserven mehr, aber bisher kam es zu keinen größeren Schwierigkeiten. Eine Herausforderung: Der Betreuungsbedarf, vor allem in der Gruppe der Ein- bis Dreijährigen steigt. „Ähnlich wie im Seniorenheim versuchen wir ein attraktiver Arbeitgeber zu sein“, so Djundja. Von einer Herausforderung spricht auch Adi Hinterhauser, Ortschef von Dorfbeuern (ÖVP). Das Kindergarten-Team konnte aber die Ausfälle immer kompensieren. „Das war für die Leitung sicher ein Horror.“

Von einer fast entspannten Situation spricht der Mattseer Bürgermeister Michael Schwarzmayr (SPÖ). Das Geheimnis des Ortes: „Wir sind immer etwas überbesetzt. Dafür nimmt die Gemeinde zusätzlich Geld in die Hand.“ Im Ort läuft gerade der Architektenwettbewerb für den neuen Kindergarten.

Ohne Probleme läuft es auch im Pinzgauer Krimml wie Ortschef Erich Czerny (ÖVP) berichtet.

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