Jetzt ist es fix: Der Österreich-Geschäftsführer des weltweit tätigen Ingenieurbüros ILF und Baumanager Alexander Speckle wird mit Jänner 2023 die Nachfolge von Johann Herdina antreten. Das verkündete die Tiroler Wasserkraft AG (TIWAG) am Donnerstag.
„In meinen verschiedenen Funktionen war ich in den letzten 20 Jahren auf der ganzen Welt tätig und bin sehr stolz, nun für meine Heimat und die nächsten Generationen einen nachhaltigen Beitrag mit dem Ausbau der heimischen Energieressourcen leisten zu können“, sagt der künftige Bauvorstand. Er tritt damit die Nachfolge von Johann Herdina an, der mit Jahresende altersbedingt ausscheidet.
Der Kandidat bringt die besten Voraussetzungen für den weiteren Wachstumskurs des TIWAG-Konzerns mit und hat mit seiner Expertise im Bewerbungsverfahren und Hearing klar überzeugt.
TIWAG-Aufsichtsratsvorsitzender Reinhard Schretter
Lob von allen Seiten
„Der Kandidat bringt die besten Voraussetzungen für den weiteren Wachstumskurs des TIWAG-Konzerns mit und hat mit seiner Expertise im Bewerbungsverfahren und Hearing klar überzeugt“, betont TIWAG-Aufsichtsratsvorsitzender Reinhard Schretter.
Zufrieden mit der Wahl zeigt sich auch Eigentümervertreter LH Günther Platter, der die rasche Entscheidung durch den Aufsichtsrat begrüßt: „Damit sind die Weichen für eine konsequente Fortführung bei den aktuellen und im Verfahren befindlichen Kraftwerksausbauprojekten gestellt.“
Große Zukunftspläne und aktuelle Vorhaben
Mit 1,6 Milliarden Euro will die TIWAG in den nächsten fünf Jahren in den Ausbau erneuerbarer Erzeugung von Strom und Wärme sowie in die erforderliche Infrastruktur investieren. Im Kühtai hat die TIWAG aktuell Österreichs größte Kraftwerksbaustelle in Betrieb. Mit dem Ausbau der Innstufe Imst-Haiming sowie dem Kraftwerk Tauernbach in Osttirol stehen die nächsten Großprojekte vor der Tür. Das Gemeinschaftskraftwerk Inn und das Kraftwerk Tumpen-Habichen befinden sich unterdessen kurz vor Fertigstellung und werden noch heuer ans Netz gehen.









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