25.03.2022 15:00 |

Gangart verschärft

„Airbnb“-Kräftemessen im Innsbrucker Gemeinderat

Mittels einer speziellen Software, die Airbnb-Anzeigen auswertet und die Lage der Wohnungen präzisieren kann, will die Stadt Innsbruck, wie berichtet den Kampf gegen die illegale Kurzzeit-Vermietung von Wohnungen intensivieren.

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Speziell Altbauwohnungen, die mit einem Richtwertmietzins belegt sind, lassen sich mithilfe diverser Plattformen im Internet viel lukrativer vermieten – zum Schaden der Stadthotellerie und zum Nachteil Wohnungssuchender. Derzeit werden rund 25 missbräuchliche Fälle von Airbnb pro Jahr gemeldet. „Jede Anzeige löst mehrere, parallel laufende Verwaltungsverfahren aus. Um diesen Aufwand bewältigen zu können, wurden vier Dienstposten berechnet“, führte BM Georg Willi aus. Zwei Jahre Laufzeit wurden mit der Firma ausverhandelt, die diese Software entwickelt hat.

Projekt kann starten
Doch der Abänderungsantrag von Für Innsbruck sah nur ein Jahr Laufzeit vor und einen Dienstposten weniger. Zudem soll es eine laufende Evaluierung geben. „Die Kürzung von Personal für die Bekämpfung von illegalen Kurzzeitvermietungen gefährdet das gesamte Projekt“, ärgerte sich SP-Stadtparteiobmann Benjamin Plach nach der Abstimmung. „Während Wohnpreise explodieren, blockieren FI, VP und FP wiederholt effektive Handhabe am Wohnungsmarkt“, kritisierte auch Grün-Klubobfrau Janine Bex. FI wies die Kritik zurück.

Mehrheit von 24 zu 16
Eine Mehrheit erhielt Donnerstagabend der Antrag von SPÖ-Klubobmann Helmut Buchacher für ein generelles Tempolimit mit Ausnahme noch zu definierender Durchzugsstraßen. Entscheidend war die Zustimmung von Für Innsbruck mit SPÖ und Grünen. 

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