„Das ist ja wie im Kasperltheater hier“, hält der Angeklagte am Landesgericht St. Pölten mit seiner Meinung nicht hinterm Berg. Dem musste auch der Richter am dritten Verhandlungstag beipflichten. Einsichtig zeigte sich der Beschuldigte beim Prozess aber nicht. Mit lauten Zwischenrufen stellte er alle anderen Beteiligten als Lügner hin. Er sei unschuldig. Auch wenn Videoaufnahmen am Bahnhof St. Pölten sowie Zeugen anderes beweisen.
Reichlich Alkohol getankt
Anfang Jänner hatte der mehrfach Vorbestrafte einer Jugendlichen aus heiterem Himmel am Bahnsteig eine Ohrfeige verpasst. Aus Wut, weil das Mädchen keine Corona-Schutzmaske trug. Das Opfer erlitt eine Schädelprellung. Unter deutlichem Alkoholeinfluss versetzte der rabiate Mann auch noch einer Beamtin im Zuge der Einvernahme einen Stoß. Außerdem wurde ein Klappmesser, dass er in der Hand hielt, sichergestellt. Jetzt wurde er wegen Körperverletzung und Widerstands gegen die Staatsgewalt nicht rechtskräftig verurteilt.








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