Tolles Angebot

Wenn die steirische Radl-Werkstatt anrollt

Steiermark
20.03.2022 11:00

Mit „Radlhirsch“ will ein steirisches Paar nun durchstarten: Sie bieten einen Vor-Ort-Service rund um alle Bikes. Wir haben die beiden und ihren umgebauten Bus besucht...

Wenn Lisa und Thomas Burgstaller über Fahrräder sprechen, dann funkeln ihre Augen. „Das Radl war immer schon eine Leidenschaft von mir. Ich bin viele Rennen gefahren, habe Triathlon betrieben und unzählige Touren hinter mir“, sagt er. Und sie? „Radfahren begleitet mich schon seit meiner Kindheit. Seit drei Jahren bin ich durch meine beiden Kleinen zur begeisterten E-Bike-Fahrerin geworden.“

Auf einer seiner vielen Touren kam dem Eichkögler die Idee zur mobilen Rad-Werkstatt. 2020 wurde dann ein Bus gekauft – und umgebaut. „Wir fahren damit zu den Kunden hin, bieten unser Service vor Ort an.“ Der Vorteil liegt auf der Hand: „Die Kunden sparen Zeit und Nerven und auch das lästige Transportieren der Räder zur Werkstatt.“

Service, Reparaturen, Beratung, E-Bike-Akku-Check, Testmöglichkeiten bis hin zum Verkauf umfasst das Rund-um-Angebot der beiden 37-Jährigen. „Zu 90 Prozent können wir alles vor Ort erledigen“, sagt Thomas, der gottlob nicht an Platzangst leidet. „Es ist ja grundsätzlich nicht viel Platz im Bus, aber wenn die Haustiere durchlaufen oder die Kinder mithelfen wollen, wird’s schon ein bisserl eng“, schmunzelt der gelernte Kfz-Mechaniker, der sich ständig weiterbildet. „Vor allem im E-Bike-Bereich tut sich dauernd was.“

E-Bikes werden immer öfter zum Auto-Ersatz
Was den Experten bei den „Radlhirsch“-Einsätzen bei Familien, in Siedlungen, Vereinen, Gemeinden oder Firmen auffällt: „Dass immer mehr Steirer gar kein Auto mehr besitzen, sondern nur noch mit dem E-Bike unterwegs sind.“ Die ständig steigenden Treibstoffpreise werden diesen Trend wohl noch verstärken. Was noch überrascht? „Es gibt noch unglaublich viele alte Exemplare. Vom Waffenrad bis hin zum Puch-Rad – da sind einige schon museumsreif.“

Wie ist die Altersstruktur der Kunden, haben wir die Burgstallers gefragt. „Vom Kleinkind mit dem Laufrad bis zu Senioren wie etwa eine 80-jährige Dame ist alles dabei.“ Gab es schon kuriose Erlebnisse? „Einmal hat eine Dame am Telefon zu mir gesagt: Grüß Gott, Frau Radlhirsch“, erzählt Lisa. Auch ein Anruf eines Radfahrers, der den Service-Dienst mit einer Pannenhilfe verwechselte, ist dem sympathischen Duo noch gut in Erinnerung.

Welche Tipps haben die beiden jetzt, zum Saisonstart, für die steirischen Radler parat? „Hegen und pflegen Sie Ihr Fahrrad wie Ihr Auto. Und lassen Sie mindestens einmal im Jahr oder nach etwa 1000 Kilometern ein Service machen.“

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