Do, 16. August 2018

Militär gegen Adebar

31.05.2011 09:02

Im Zeltweger "Storchenstreit" ist Ruhe eingekehrt

Im Vorjahr hätten sie noch verjagt werden sollen, jetzt freut man sich über Nachwuchs: Die Rede ist von "Hansi" und "Lisa" - jenem Zeltweger Storchenpaar, das den Kampfpiloten des Militärflughafens Hinterstoisser ein gewaltiger Dorn im Auge war. Mittlerweile ist aber Friede eingekehrt.

Sie sind etwas Besonderes: Das Storchenpärchen Hansi und Lisa, das es sich seit vier Jahren mitten im Zentrum Zeltwegs gemütlich gemacht hat - und das das ganze Jahr über. Anders als ihre Artgenossen ziehen sie es vor, auch im Winter in der schönen Obersteiermark statt in Afrika zu verweilen.

Was den einen Freud', ist des anderen Leid: Während Tierfreunde jubilierten, sahen die Piloten des Militärflughafens Hinterstoisser in der gefiederten Nachbarschaft (samt "Anhang") ein beträchtliches Flugsicherheitsrisiko. Eine Absiedelung wurde kurzerhand (unter großem Protest) geplant, allerdings wurde nichts daraus, da Meister Adebar nicht in die Falle gehen wollte.

Paar bekam mittlerweile Nachwuchs
Und heute? "Mittlerweile ist Ruhe eingekehrt und das Paar hat soeben Nachwuchs bekommen", freut sich "Storchen-Mutter" Monika Tielitz. Auch das Bundesheer gibt Friedenszeichen von sich: "Aktuell gibt's keine Probleme, da die Tiere genügend Nahrung außerhalb unseres Areals finden. Darüber hinaus finden bereits Airpower-Trainings statt, auf Lärm reagieren die Vögel allergisch", sagt Pressesprecher Christian Fiedler. Solange die Störche weiterhin nicht stören würden, sei alles bestens. "Allerdings", räumt Fiedler ein, "bei neuerlichen Problemen machen wir sicherlich einen zweiten Anlauf zur Absiedelung."

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