Salzburg gegen Sturm

Als der Sportdirektor den Liverpool-Star forderte

Steiermark
13.03.2022 13:00

Mit dem Duell Erster gegen Zweiter startet am Sonntag in der Fußball-Bundesliga die Meistergruppe mit einem Knall. Im Duell mit Salzburg zieht die Liga-Konkurrenz meist zwar den Kürzeren, man kann sich die „Bullen“ aber durchaus auch zunutze machen. Eine Kolumne von „Steirerkrone“-Sportchef Georg Kallinger.

„Auweia, der ist mir davongerannt!“ Schmunzelnd erinnert sich Sturm-Sportchef Andi Schicker an die Zeit als Ried-Verteidiger, als er versuchte, gegen Salzburg mit einem gewissen Sadio Mane Schritt zu halten. „Das war zu der Zeit, als Rangnick in Salzburg übernommen hat.“

Spätestens seit damals hechelt die Bundesliga-Konkurrenz den Bullen geschlossen hinterher. Dann und wann nutzt Sturm aber die Gunst der Stunde, schnappt sich einen aus dem „Stall“ des Meisters: Affengruber, Gazibegovic, Ingolitsch, Prass, Niangbo sind Beispiele aus dem aktuellen Sturm-Kader. In den großen Plänen der Mozartstädter spielten diese Leute keine Rolle. Bei Sturm spielen sie eine. Warum soll man sich nicht beim Besten bedienen?

Natürlich wäre es für Grazer Fans die Traum-Vorstellung, wenn Sturm den „Großhändler“ spielen und Kicker nach Belieben an die Konkurrenz abgeben könnte, ohne in der Liga in Bedrängnis zu geraten. Angesichts des Red-Bull-Universums wird das aber ein frommer Wunsch bleiben.

Die Realität in Graz war aber auch schon mal trauriger. Mittlerweile wechseln Salzburger fix zu Sturm und nicht auf Leihbasis. Die Grazer setzen sich - wie beim Transfer von Prass - auch gegen namhafte Konkurrenz aus der Bundesliga durch. Und: Erstmals geht man als Zweiter in die Meisterrunde. Man wird weiter hinterherhecheln, aber man tut dies als erster Verfolger.

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