05.03.2022 06:00 |

Mürzer Oberland

Mit Schneeschuhen auf den Spuren der Pilger

Ein neuer Tipp für eine Schneeschuhwanderung in der Steiermark: Entlang eines „himmlischen“ Teilstückes des Pilgerweges nach Mariazell kommen wir bei schönen Almflächen und vielen Wegkreuzen vorbei. Eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch!

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Diese Wanderung führt uns in den Naturpark Mürzer Oberland. Ausgehend von dem Familien-Skigebiet Niederalpl kommen wir in eine herrliche Landschaft, die für das Schneeschuhwandern wie geschaffen ist. Die Infrastruktur wird von Wintersportlern aller Art genutzt - Skitourengeher, Winterwanderer und Schneeschuhwanderer sind hier herzlich willkommen.

Das Besondere an dieser Route sind die angenehmen Auf- und Abstiege von einer weitläufigen Alm zur anderen sowie die Ruhe und Ausstrahlungskraft des Mariazeller Pilgerweges, die der Tour eine „himmlische“ Note verleihen.

Die Skulptur ist das Ziel
Wir starten am rechten Rand des Skigebietes (1224 m) und folgen der Skiabfahrt bis zu Hansis Hütte. Weiter über die Ebene queren wir eine Schlepplifttrasse und kommen zu einem in den Wald führenden Forstweg. Bei der Kreuzung Wetterl geht’s nach links und bergauf dem Forststraßenverlauf folgend bis zur Weißalm (1429 m).

Fakten

  • Tourendaten: ca. 11 km, 570 Hm, 4.30 Std. Gehzeit
  • Anforderungen: einfaches Gelände bis zur Ochsenbodenalm, Querung zum Herrenboden anspruchsvoller.
  • Ausgangspunkt: Parkplatz Skilifte Niederalpl. Einkehr: Plodererhof  0 38 59/23 90, Manis Stube vom Kinderhotel Appelhof 0 38 59/22 23, Holzbox 0 38 59/30090. Naturpark Mürzer Oberland: muerzeroberland.at, Webcam: niederalpl.at
  • Fragen und Anregungen: WEGES - Silvia und Elisabeth, www.weg-es.at; Facebook, Instagram und YouTube: wegesaktiv.

Wir durchwandern die Almflächen, um auf der gegenüberliegenden Hangseite bei den Holzkreuzen vorbeizukommen. Dem Waldrand folgend gelangen wir zu einer großen Wiese mit einem Wegkreuz, wo es links bergab zur Ochsenboden-Halterhütte (1373 m) geht. Der Einstieg in den Wald ist durch Wegweiser zu erkennen. Wir halten uns an die rot-weiß-roten Markierungen an den Bäumen und sehen nach geraumer Zeit die Weite des Herrenbodens (1415 m) vor uns.

An der Hütte am Herrenboden vorbei gehen wir weiter in einer Linie über die Almflächen bis zu unserem Ziel, der Skulptur mit der Inschrift: „Freude dem, der kommt - Friede dem, der hier verweilt - Segen dem, der weiterzieht“.

Elisabeth Zienitzer und Silvia Sarcletti

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