Do, 20. September 2018

Dank guter Technik

08.05.2011 23:31

Mit Vater 200 Meter abgestürzt: Baby völlig unverletzt

Mit seinem zwölf Monate alten Sohn auf dem Rücken ist am Wochenende im Hochschwabgebiet in der Steiermark ein 36-jähriger Hobbysportler über einen verschneiten Steilhang etwa 200 Meter in die Tiefe gerutscht. Der Vater kam mit Schürfwunden davon, das Baby aber hat nicht einmal einen Kratzer! Und das hauptsächlich deshalb, weil sich der Alpinist beim Absturz richtig verhielt.

Der in Wien wohnhafte Bulgare wollte mit seiner Frau am Samstagabend zur Voisthalerhütte wandern und hatte seinen Sohn in einem speziellen Rucksack mitgenommen. Gegen 19 Uhr kam es kurz vor dem Ziel zum Unglück. Der Alpinist rutschte aus und vor den Augen seiner geschockten Frau über einen mit Schnee bedeckten Steilhang 200 Meter in die Tiefe.

"Liegestütztechnik" angewandt
"Dabei hat er sich der sogenannten Liegestütztechnik bedient", schildert ein Mitglied der Einsatzmannschaft. "Er ist auf dem Bauch mit dem Gesicht zum Gipfel abgerutscht und hat mit Händen und Füßen die Geschwindigkeit gebremst. Er ist mit Kratzern und Schürfwunden, das Baby aber völlig unverletzt davongekommen."

Der Mann wurde vom ÖAMTC ins LKH Bruck geflogen. Seine Frau nächtigte mit dem Kind in der Voisthalerhütte und wurde Sonntag früh von der Bergrettung Thörl sicher ins Tal zu ihrem Auto gebracht.

von Manfred Niederl, "Steirerkrone"

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