Die Telefone in der „Krone“-Redaktion stehen nicht still. Immer mehr besorgte Leser vermelden großflächige Fotovoltaik-Projekte im Land, bei denen bald Dutzende Hektar Ackerland unter dem Schatten von Solar-Paneelen verschwinden sollen. Doch diese Entwicklung kann eben auch leicht gestoppt werden. Dabei braucht es aber auch den Mut und die Zivilcourage der jeweiligen Bürgermeister – egal, welcher Couleur.
Ackerflächen werden verteidigt
Ein Vorbild ist dabei die Gemeinde Vösendorf. Seit jeher ist die „Shopping-City-Ortschaft“ von starker Verbauung betroffen, doch die letzten freien Ackerflächen werden nun auch hartnäckig gegen die Ökostrom-Lobby verteidigt: „Wir haben bereits vergangenen Sommer einen entsprechenden Gemeinderatsbeschluss verabschiedet. Wir wollen Fotovoltaik auf den Dächern und nicht auf fruchtbarem Boden. Unsere Äcker sollen eben unsere Mägen und nicht unsere Handy-Akkus füllen“, erklärt ÖVP-Ortschef Hannes Koza mit Nachdruck.
Die Zahlen in seinem Gemeindegebiet sprechen jedenfalls Bände: Dachflächen, Parkplätze und der ungenutzte Platz von Böschungen und Schallschutzwänden haben mit insgesamt 65 Hektar Fläche ein großes Potenzial für die Energiewende – ohne Verlust von Ackerland.
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