Schwierige Situation

Innviertler Friseur (50) beneidet mobile Kollegen

Friseure und andere körpernahe Dienstleistungsunternehmer sind derzeit nicht zu beneiden. Mehrere Lockdowns und die 2-G-Regel vertrieben fielen Stammkunden. Der Innviertler Friseurmeister Andreas Renner erzählt, wie es ihm damit geht.

Andreas Renner (50) betreibt seit 25 Jahren in Neukirchen/Enknach ein Haarstudio. „So schwierig wie jetzt war die Situation noch nie“, sagt er. Mehrere Lockdowns und die 2-G-Regel hätten viele Stammkunden vertrieben. „Einige haben massiv Druck ausgeübt, dass ich sie trotzdem drannehme. Ich riskiere aber sicher keinen Regelverstoß, der mich dann teuer zu stehen käme“, betont der Friseur-Meister.

30.000 Euro investiert
Am Donnerstagnachmittag vergab der Geschäftsmann telefonisch Termine, für die Tage bis Weihnachten erwartet er einen Ansturm: „Wir haben deshalb ausnahmsweise auch am Samstagvormittag und am Montag geöffnet.“ Es sei aber völlig unmöglich, die Lockdown-Verluste aufzuholen. Renner: „Hätte ich nicht gerade erst 30.000 Euro neu ins Geschäft investiert, würde ich künftig als mobiler Friseur arbeiten. Dann hätte ich weniger Probleme.“

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Montag, 17. Jänner 2022
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