Nicht rechtskräftig

Versicherungsbetrug mit Bränden: ein Jahr bedingt

Der Angeklagte beteuert weiterhin sein Unschuld. Doch der Prozess wegen versuchten schweren (Versicherungs-)Betrugs in Wels endete mit einem Schuldspruch und einem Jahr bedingter Haft. Nicht rechtskräftig.

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Länger als geplant, dauerte am Donnerstag der Prozess gegen einen 39-jährigen Laakirchener, dem versuchter schwerer Versicherungsbetrug vorgeworfen worden war. Der Trafikant soll, laut Anklage, zu Ostern 2020 in seiner Wohnung Feuer gelegt und seinen Van in einem Waldstück in Roitham abgefackelt haben. Das Auto brannte total aus.

Unrichtige Schadensmeldungen an Versicherung
Die Brände in der Wohnung konnten rasch gelöscht werden, allerdings wurde die Einrichtung durch die Verrußung zerstört. In drei unrichtigen Schadensmeldungen soll er der Versicherung dann 148.000 Euro in Rechnung gestellt haben.

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Mein Mandant hat mir versichert, dass er diese Tat nicht begangen hat. Ich glaube ihm.

Verteidiger Michael Lanzinger

Angeklagter beteuert weiter seine Unschuld
Zu Beginn der Ermittlungen war man noch von einem Racheakt unbekannter Täter ausgegangen. Bis dann am Ende gegen das „Opfer“ der Brandstiftungen selbst Anklage erhoben wurde. Der 39-Jährige (Verteidiger Michael Lanzinger) leugnet die Taten, wird aber von einem Täter-Video in Kombination mit einem Körpervermessungsgutachten belastet. Das Urteil - ein Jahr bedingt - ist nicht rechtskräftig.

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