23.11.2021 14:29 |

Am 4. und 5. Dezember

Steiermark plant Impfaktion für 5- bis 11-Jährige

Noch in dieser Woche soll die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) grünes Licht für die Corona-Impfung der Fünf- bis Elfjährigen geben. Dann wird auch in der Steiermark offiziell damit gestartet, vor allem bei Kinderfachärzten. Am 4. und 5. Dezember soll es zudem eine Kinderimpfaktion an drei Impfstraßen geben.

Noch erfolgt das Impfen der Unter-Zwölfjährigen „off-label“, das heißt ohne offizielle Zulassung. Einige Ärzte in der Steiermark haben die Immunisierung dennoch schon durchgeführt, beim Land wartet man die Entscheidung auf europäischer und nationaler Ebene aber noch ab. Einige Eltern weichen daher bereits nach Wien aus, wo es ja eine Impfstraße für Kinder gibt.

Kinderärzte als erste Anlaufstelle
Sollte es nun, wie von allen Seiten erwartet wird, grünes Licht geben, hat die Steiermark Pläne in der Schublade. Die Impfung soll vor allem über Kinderfachärzte erfolgen, die sich dafür anmelden können, sagt Wolfgang Wlattnig von der Landesamtsdirektion.

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Die Impfung soll vor allem über Kinderfachärzte erfolgen, die sich dafür anmelden können

Wolfgang Wlattnig, stellvertretender Landesamtsdirektor

Wenige Anmeldungen bislang
Am zweiten Adventwochenende (4. und 5. Dezember) soll es zudem an drei Impfstraßen ein Angebot geben: in Graz (dann schon mit zwei Hallen in der Messe), Leoben und Premstätten (dann schon in der Schwarzl-Halle). Kinderfachärzte werden anwesend sein. Ob es nur mit Terminanmeldung oder auch ohne gehen wird, ist noch offen. Seit einigen Wochen können sich Eltern auf der Anmeldeplattform vormerken lassen, das haben bisher laut Wlattnig noch wenige in Anspruch genommen.

Kein Termin für „Booster“
Eine gravierende Änderung gibt es auch für Jugendliche und Erwachsene. Alle können nun, nach einer Klarstellung durch das Nationale Impfgremium, bereits vier Monate nach der zweiten Impfung die Auffrischung abholen - egal, welchen Impfstoff sie zuvor erhalten haben. Beim freien Impfen wird daher niemand, der einen „Booster“ will, zurückgeschickt, so Wlattnig.

Einladung nach sechs Monaten
Allerdings nur, solange die Kapazität reicht. Derzeit liegt sie bei 40.000 bis 50.000 Impfungen pro Woche bei den Impfstraßen, bis Anfang Dezember soll sie auf 70.000 steigen. Theoretisch könnten nun fast eine halbe Million Steirer den „Booster“ holen. Um Chaos zu vermeiden, erfolgen die Einladungen des Landes dennoch erst nach sechs Monaten. Wlattnig hofft auf die Besonnenheit der Steirer. Am Dienstag gab es zumindest einmal keinen unbewältigbaren Ansturm.

Jakob Traby
Jakob Traby
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