Mehrere Festnahmen

Manipulationsskandal: Das sagt Wiener Sportclub

Der vermeintliche Manipulationsskandal in der Ostliga hat Österreichs Fußball erschüttert - sportkrone.at berichtete. Nun hat sich der Wiener Sportclub, einer von offenbar vier betroffenen Vereinen, geäußert.

Die Dornbacher meldeten sich mit einer auf der Klub-Website veröffentlichten Stellungnahme zu Wort. Ein Spieler aus dem Sportclub-Kader sei über mehrere Stunden von der Polizei vernommen worden. „Hintergrund dessen ist eine jahrelange sportliche wie persönliche Verbundenheit eines der Verdächtigen und unseres Spielers“, hieß es. Der Betroffene werde nicht als Beschuldigter geführt und sei wieder daheim.

Wie der Sportclub weiter mitteilte, habe das Bundeskriminalamt bestätigt, „dass weder Vereine selbst, noch Funktionäre zum Kreis der Verdächtigen gehören“. Man möchte „Solidarität mit den betroffenen Vereinen“ zum Ausdruck bringen. „Die Taten Einzelner rücken ganze Vereine und damit Hunderte unschuldig zum Handkuss gekommene Spieler, Trainer und Funktionäre in ein schlechtes Licht - die Strafen werden hoffentlich entsprechend abschreckend ausfallen.“

Vier Männer in U-Haft
Vier Männer sind in den vergangenen Tagen in Untersuchungshaft genommen worden. Wie die Staatsanwaltschaft Graz am Montag mitteilte, hatte es in den vergangenen Tagen sieben Festnahmen gegeben, drei der Männer durften dann wieder auf freien Fuß. Ermittelt wird wegen gewerbsmäßig schweren Betrugs.

Seitens der Staatsanwaltschaft Graz hieß es, dass die Ermittlungen „noch in einer heißen Phase“ seien, weshalb man aus taktischen Gründen noch nicht mehr bekannt geben wolle. Die Ermittlungen laufen offenbar schon seit Sommer, doch in den vergangenen Tagen hatte es Hausdurchsuchungen und Festnahmen gegeben.

krone Sport
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Dienstag, 07. Dezember 2021
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