Erlöse steigen wieder

39.800 Parksünder lassen in Linz Kasse klingeln

Die Pandemie hatte für die Stadt im Vorjahr Einnahmeausfälle in Millionenhöhe mit sich gebracht. Auch bei den Erlösen aus den mehr als 7.900 gebührenpflichtigen Parkplätzen wurde dies deutlich. Doch in den letzten Monaten sind wieder eindeutige Steigerungen zu spüren. Bei Gebühren, aber auch bei den Strafmandaten.

2020 hatte Linz im ersten Lockdown als eine der ersten Städte in Österreich die Gebührenpflicht in den Kurzparkzonen ausgesetzt. Nicht nur deshalb gingen die Erlöse um rund 20 Prozent zurück. In den letzten Monaten hat sich die Situation allerdings wieder beruhigt, konnten von Jänner bis September bereits wieder rund 3,6 Millionen Euro aus den Automaten, der bargeldlosen NFC-Zahlung und dem Handyparken eingenommen werden. Aber vor allem auch dank der steigenden Zahl an Parksündern klingelte wieder verstärkt die Kasse. So wurden heuer von März bis September 39.800 Strafmandate ausgestellt – immerhin satte 8000 „Zetteln“ mehr als im Vorjahr.

„Ich sehe keinen Grund, die Gebühren zu erhöhen“
Im Sommer wollten Rathaus-Insider wissen, dass es bereits beschlossene Sache wäre, dass die Parkgebühren, die zuletzt 2013 erhöht wurden, 2022 um 50 Prozent angehoben werden würden. Doch SP-Stadtchef Klaus Luger versicherte damals, dass an diesen Gerüchten nichts dran wäre. Was Neo-SP-Stadtvize Tina Blöchl, zu der ab Ende nächster Woche die Kurzparkzonen-Agenden wandern, über eine etwaige Erhöhung denkt, wird sich noch zeigen. Der aktuell zuständige FP-Stadtrat Michael Raml würde es jedenfalls begrüßen, wenn es tatsächlich keine Anhebung gäbe: „Man sollte Gebühren nicht erhöhen, eher die Menschen entlasten.“

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Donnerstag, 02. Dezember 2021
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