17.10.2021 16:30 |

Nach Großcluster

Die Skilehrer setzen nun auf 2-G

Ein großer Corona-Cluster mit insgesamt 90 infizierten, angehenden Skilehrern? Geht es nach den Skischulen, so soll sich der Vorfall im Jänner in Flachau nicht wiederholen. Nicht nur Impfpflicht bei Ausbildungskursen steht an – viele Anbieter stellen nur mehr geimpfte und genese Skilehrer an.

Salzburgs Skischulen starten heuer vielerorts mit verstärkten Sicherheitsmaßnahmen: Nach einem coronabedingten Totalausfall in der vergangenen Saison und einem Großcluster bei einem Ausbildungskurs in Flachau, wird nicht nur auf Präventionskonzepte gesetzt. Viele Skischulchefs verzichten auf „nur“ getestete Skilehrer.

„Es wird heuer viele, geben die nur mehr Geimpfte und Genesene einstellen“, sagt Gerhard Sint, Obmann des Salzburger Berufsskilehrerverbandes. Grund dafür sind nicht nur die „schlechten Erfahrungen“ im Jänner. „Wir haben eine große Verantwortung. Bei uns werden viele Kinder unter 12 Jahren unterrichtet, die nicht geimpft sind“, so Sint. Zudem arbeite man nahe am Gast.

Ähnlich sieht es auch der Hermann Koch, der einen Betrieb in Obertauern führt - er wird „Ungeimpfte nicht bevorzugen.“ Der Zeller Skischulchef Franz Oberlader geht ähnlich vor: „Die Tendenz geht zu 2-G, allerdings legen wir uns nicht zu 100 Prozent fest, da wir langjährige Mitarbeiter haben, die ungeimpft sind.“

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Salzburg-Krone
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