14.10.2021 09:00 |

Megaevents fallen aus

Pinzgauer Seilbahner starten ohne Party in Saison

Laute Skiopenings mit Stars wie Rainhard Fendrich, Fettes Brot oder auch Aura Dione? Die gibt es bei den drei großen Pinzgauer Seilbahngesellschaften heuer nicht – Kitzsteinhorn, Schmitten und der Skicircus Saalbach-Hinterglemm starten mit Ersatzprogramm in den Winter, bei gleichzeitigen Preiserhöhungen.

Bergfestival mit Parov Stelar im Skicircus Saalbach-Hinterglemm? Winterstart am Berg auf der Schmitten? Oder auch Seilbahneröffnung mit Wolfgang Ambros in Kaprun?

Großveranstaltungen wie diese finden sich zu Saisonstart Anfang Dezember nicht im Veranstaltungskalender der Pinzgauer Seilbahngesellschaften – coronabedingt wollen es die Liftbetreiber ruhiger angehen.

Während die Gletscherbahn Kaprun AG schon Anfang November auf „Snow-How Days“ mit Skitests oder auch Workshops setzt, lässt der für Megaevents bekannte Skicircus Saalbach-Hinterglemm den Skiopening-Reigen ausfallen.

„Wir motivieren die Lokale und Hütten, heuer selbst etwas zu machen. Unser Fokus liegt auf Sportevents, wie etwa auch die Free Ride World Tour“, sagt Isabella Dschulnigg-Geissler, Geschäftsführerin der Saalbacher Bergbahnen.

Tageskarte kostet im heurigen Winter 60,50 €
Ganz verzichten wollen die Pinzgauer künftig allerdings nicht auf das Après-Ski-Vergnügen. „Die Gäste wollen das, damit sind wir auch sehr bekannt geworden“, sagt Schmitten-Vorstand Erich Egger. In so mancher Hütte habe man aber in der Vergangenheit übertrieben – in kleinerem Umfang solle das feuchtfröhliche Zusammensein künftig angeboten werden. In kleinerem Ausmaß steigen im Alpin Card-Verbund auch die Preise: Ab der heurigen Saison werden 60,50 Euro für die Tageskarte fällig – 1,50 Euro mehr als noch in der Vorsaison. Die Erhöhung sei beim Angebot mit 408 Pistenkilometern „durchaus gerechtfertigt“, sagt Schmitten-Chef-Egger. Zudem habe man die Preise schon im Jänner festgelegt; die Inflationsentwicklung sei daher nicht berücksichtigt. Teurer wird es auch für Saisonkartenbesitzer: Statt 608 Euro werden heuer im Vorverkauf 629 Euro für die Ski Alpin Card fällig, wie Vergleichsportale zeigen. Stören dürfte das nicht – der Saisonkartenverkauf bewege sich auf dem Vorkrisenniveau. Und das, obwohl die Ski-Bedingungen mangels Verordnung weiter unklar sind. Ungewiss ist weiter der Baustart für den Saalbach-Express von Viehhofen in Richtung Asitz .

 Salzburg-Krone
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