11.10.2021 15:00 |

Hoher Schaden

Polizei forschte fiesen Fernwartungsbetrüger aus

Kriminalisten habene einen 18-jährigen Inder ausgeforscht, der im Verdacht steht, von Februar bis April 2021 mit der Betrugsmasche „Microsoft TechScam“ einen Schaden im fünfstelligen Eurobereich verursacht zu haben.

Der Mann rief bei den Opfern an und gab sich als Mitarbeiter von Firmenriese Microsoft aus. Diese Telefonate erfolgten in englischer Sprache, teilweise auch auf Deutsch, jeweils mit indischem Dialekt. Der Täter informierte die zwei Opfer, beide aus der Stadt Salzburg, über Hacker auf deren PCs.

Da meist bei einer Nicht-Wartung der Computer diese spürbar langsamer werden, glaubten die Salzburger dem Anrufer. Danach gaben die Betroffenen dem 18-Jährigen die Erlaubnis, mittels einer Fernwartungssoftware auf deren Computer zuzugreifen. Dabei ist es den Tätern auch möglich, sich in die E-Banking Plattformen einzuloggen und Überweisungen zu tätigen.

Auf Krypto-Konto eingezahlt
Der Inder überwies sodann Geld auf ein Krypto-Konto, das benutzt wird, um Kryptowährungen zu kaufen. Die Kriminalisten fanden heraus, dass der Zugriffs-Server, von dem der Täter auf die PCs der Opfer zugegriffen hat, in Indien in der Millionenstadt Kalkutta steht. Dort ist hinlänglich bekannt, dass die organisierten Banden in „Call-Centern“ arbeiten. Mit meist 20 bis 25 Personen.

 Salzburg-Krone
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