Der Sinn der dritten Dosis: So sollen die körpereigenen Abwehrkräfte gegen das Coronavirus weiter gestärkt werden. Bei Hochrisikopatienten und den Bewohnern von Seniorenwohnhäusern ist die Auffrischungsimpfung schon im Gange, nun kommen weitere Bevölkerungsgruppen dazu. Nämlich vor allem die, die bei den ersten beiden Stichen den Impfstoff von AstraZeneca bekommen haben. Hier wird nun mit den Impfstoffen von Biontech oder Moderna aufgefrischt. „Wir fangen jetzt an, alle über 65 Jahren zu impfen und zusätzlich das Gesundheitspersonal und die Pädagogen“ sagt der zuständige Landesrat Christian Stöckl.
Zweite Dosis vom Johnson-Vakzin fällig
Geht es nach dem nationalen Impfgremium, sollen auch alle, die mit dem Einmal-Impfstoff von Johnson&Johnson immunisiert wurden, noch einmal in die Impfstraße kommen. So bietet eine zweite Dosis besseren Schutz. Für die Umsetzung in Salzburg wartet Christian Stöckl aber noch auf genaue Anweisungen. „Da wurde noch keine Richtlinie seitens des nationalen Impfgremiums veröffentlicht“, sagt er. Laut dem Gesundheitsreferenten könne sich aber schon jetzt jeder, der vor mehr als 28 Tagen mit dem Einmal-Impfstoff immunisiert wurde, beim Impfarzt erneut impfen lassen.
Neben den Zweit- und Drittstichen stehen immer noch die Erstimpfungen im Fokus. „Ich wäre schon froh, wenn sich noch zehn Prozent impfen lassen würden. Dann wären wir über 70 Prozent und das ist das erste Ziel “, sagt Christian Stöckl. Wie das erreicht werden soll? Weiter durch direkten Kontakt mit Gemeinden und Vereinen, Aufklärung und Impfbus-Werbetouren.
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