27.08.2021 10:00 |

Festival in Salzburg

Electric Love: Gute Laune trotz nasskaltem Wetter

Der Start in die neue Ausgabe des Electric Love Festivals in Salzburg war ein Spektakel. Auch strömender Regen konnte zahlreiche Fans nicht vom Feiern abhalten. Ausverkauft war der erste Tag des Großevents aber nicht.

Wettertechnisch hätte es für das Electric Love Festival eigentlich kaum schlechter kommen können. Schon am Nachmittag des ersten Tages regnete es teilweise in Strömen, trocken blieb trotz verteilter Regenponchos kaum einer der tausenden Fans. Die ließen sich die gute Laune aber trotz des nasskalten Wetters nicht verderben, stürmten bereits früh in großen Scharen das Festivalgelände am Salzburgring. Der Shuttleservice vom Salzburger Hauptbahnhof zum Festivalgelände war vollkommen ausgelastet.

„Wetter kann man sich nicht aussuchen“
Trotzdem wirkten sich die Außenbedingungen negativ auf den Ticketverkauf aus. Bis zum Schluss wartete man vergeblich auf das „Wir sind ausverkauft“-Posting auf den Social-Media-Plattformen des Electric Love Festivals. Auch Veranstalter Manuel Reifenauer war etwas enttäuscht. „Aufgrund der Verhältnisse sind einige Ticketbesitzer nicht zum Festival gekommen. Ich habe allen Personen, die ich getroffen habe, demütig viel Spaß gewünscht. Das Wetter kann man sich nicht aussuchen“, knirschte der Boss. Schließlich erbarmte sich der Wettergott doch noch, gegen 21 Uhr schloss der Himmel seine Pforten.

9000 Fans tanzten, was das Zeug hielt
Positiv war der Regen vor allem für die zahlreichen freiwilligen Einsatzkräfte. Diese mussten am ersten Tag weit weniger oft als in den letzten Jahren ausrücken, hatten einen eher ruhigen Dienst. Positiv war sonst aber auch die Stimmung: Knapp 9000 Besucher ließen sich die Laune nicht verderben. Johannes Vimalavong, Teil des deutschen Duos VIZE, hatte auch seinen Spaß: „Lieber 100 Leute, die live vor mir tanzen, als 4000, die nur online zuschauen.“

Den großen Abschluss des ersten Tages bildeten zwei Allzeitgrößen. Der Amerikaner Steve Aoki heizte dem Publikum ordentlich ein und wurde seinem Spitznamen „Tortenschmeißer“ wieder einmal gerecht. Als er dann noch den „King of Trance“, Armin van Buuren, auf die Bühne dazuholte, gab es bei den Fans kein Halten mehr. Der Niederländer setzte danach mit einer weiteren atemberaubenden Performance den Schlusspunkt des ersten Tages.

Wetterbesserung ist heute nicht in Sicht
Viel besser dürfte es witterungsmäßig aber heute auch nicht werden. Wieder sind Regenmengen vorhergesagt, Party wird es trotzdem geben. Das Aufgebot lässt nämlich auch heute nicht zu wünschen übrig, zahlreiche Megastars sind vor Ort.

Sebastian Steinbichler
Sebastian Steinbichler
Philip Kirchtag
Philip Kirchtag
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