23.08.2021 09:09 |

Überflutungen, Muren

Tief „Manfred“ forderte steirische Feuerwehren

Das Tief „Manfred“ hat am Sonntag und in der Nacht auf Montag auch in der Steiermark seine Spuren hinterlassen. Besonders betroffen von den Gewittern mit Starkregen waren Teile der Oststeiermark, Teile der Bezirke Murau und Liezen sowie das Wechselgebiet. Die Feuerwehren waren im Großeinsatz, um Straßen von Muren zu befreien, Verklausungen zu lösen und Keller auszupumpen.

Es war diesmal vor allem punktueller Starkregen, der für Probleme sorgte. Eine Unwetterfront zog Sonntagnachmittag genau über das Gemeindegebiet Stadl an der Mur hinweg. Die örtliche Feuerwehr musste mit 20 Mann ausrücken, um verstopfte Durchlässe freizulegen, Straßenmuren zu beseitigen und Pumparbeiten durchzuführen, berichtet Walter Horn vom Bereichsfeuerwehrverband Murau. Die freiwilligen Helfer waren mehrere Stunden im Einsatz.

Ähnlich die Situation am Sonntag im oststeirischen Pöllau, wo es laut Feuerwehr innerhalb kürzester Zeit teilweise 100 Liter pro Quadratmeter regnete. Innerhalb von einer Stunde erreichten die Einsatzkräfte in dem kleinen Ort allein neun Notrufe: Sechs Mal mussten die FF Pöllau zu Überschwemmungen in Gebäuden ausrücken, zweimal zu Verklausungen von Bächen und einmal wurden dringend Sandsäcke  benötigt. Außerdem musste eine Gemeindestraße wegen Überflutung gesperrt werden.

Ebenfalls nur punktuell betroffen war die Gemeinde Lassing (Bezirk Liezen): Von einem Hang in Altlassing ging eine Mure ab, die Geröll, Schlamm und Wasser in die Einfahrt, Keller- und Erdgeschoss zweier Häuser beförderte, wie die Polizei mitteilte. Die Bewohner mussten aus Sicherheitsgründen die Objekte verlassen. Der Katastrophenschutzzuständige der BH Liezen wurde verständigt. Eine Begutachtung der Situation vor Ort wird im Laufe des heutigen Tages erfolgen.

Prekär auch die Situation im steirisch-niederösterreichischen Wechselgebiet. Aufgrund der intensiven Regenfälle trat der Zöbernbach an mehreren Stellen über die Ufer. In der Zöberau ging eine Mure ab, und verlegte die ganze Fahrbahn. Auch hier standen die Hilfskräfte mehrere Stunden im Einsatz, um die Schäden zu beseitigen.

Eva Stockner
Eva Stockner
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