"Nach einem, durchschnittlichen Jänner gab es einen "heftigen Februar", erläuterte Andreas Schopper von der Luftgüteüberwachung des Landes die Feinstaub-Lage. Die Werte seien zwar nicht sehr hoch, aber ständig über dem Grenzwert, sodass man bei den Überschreitungstagen heuer deutlich über jenen der vergangenen Jahre liege.
Grund sei eine Grundbelastung infolge einer austauscharmen Wetterlage, von der im Übrigen - graduell abgeschwächt - weite Teile der Steiermark und nicht nur das Grazer und Leibnitzer Becken betroffen sind.
Weiter diskutiert werden indes effiziente Maßnahmen gegen den Feinstaub. Nachdem von Stadt und Land die Einführung einer Umweltzone mit Fahrverboten für alte Dieselautos mit Ende 2011 schon paktiert war, wurde diese Maßnahme nach der Landtagswahl im Herbst 2010 und der Übernahme des Umwelt- und Verkehrsressorts durch FPÖ-Landesrat Gerhard Kurzmann verworfen. Kurzmann setzt im Kampf gegen den Feinstaub in erster Linie auf Heizungsumstellungen.
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