1.200 Klienten

Tiroler Lebenshilfe errichtet neue Ombudsstelle

Tirol
26.02.2011 11:00
Der Vorstand der Tiroler Lebenshilfe hat sich am Freitagabend darauf geeinigt, eine Ombudsstelle für die Anliegen der Klienten und Angehörigen einzurichten. Zudem wurde als begleitende Maßnahme die Durchführung einer Mitarbeiter- und Angehörigenbefragung beschlossen. Die Behindertenorganisation war zuletzt unter anderem wegen Bereicherungsvorwürfen gegen den früheren Vorstand in die Schlagzeilen geraten.

Die Befragungen sollen in wissenschaftlicher Begleitung stattfinden. Die Themenschwerpunkte werden Informationsfluss, Arbeitsplatzzufriedenheit, Vorschläge zu den hierarchischen Strukturen und generelle Vorschläge für die zukünftige Entwicklung der Lebenshilfe sein. Bei der Organisation ist zudem eine Expertenkommission zur Aufklärung der Vorgänge in den vergangenen Jahren tätig, die sich aus Juristen, Wirtschaftsprüfern und Vertretern anderer vergleichbarer Einrichtungen sowie der öffentlichen Hand zusammensetzt.

Von den etwa 1.000 Mitarbeitern der Lebenshilfe werden nach eigenen Angaben rund 1.200 Klienten betreut. Der vor 47 Jahren gegründete Verein verfügt laut letztem Tätigkeitsbericht über 79 Einrichtungen und 111 Wohngemeinschaften. Das Land Tirol finanziert die Lebenshilfe jährlich mit rund 44 Millionen Euro.

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