02.08.2021 16:42 |

Synchronschwimmen

Alexandri-Duo nach Vorkampf in Freier Kür Siebente

Die Synchronschwimmerinnen Eirini-Marina und Anna-Maria Alexandri sind im Olympia-Bewerb in Tokio nach dem Vorkampf in der Freien Kür unter 22 Duos Siebente! Die Österreicherinnen eröffneten die Konkurrenz, Startnummer 1 ist bei den Bewertungen nicht unbedingt ein Vorteil. Mit 90,5000 Zählern kamen die Schwestern am Montag über die 90-Punkte-Marke, es war aber doch um knapp zwei Zähler weniger als ihre Bestleistung.

Am Dienstag (12.30 Uhr) folgt die Technische Kür. Diese beiden Bewerbsteile entscheiden über die Final-Qualifikation, die Top-12 erreichen die Medaillenentscheidung am Mittwoch (12.30 Uhr). 2016 in Rio de Janeiro waren die Alexandris Zwölfte geworden, nun streben sie im Idealfall Platz 6 an. Die ersten Konkurrentinnen um diese Position könnten die Kanadierinnen Claudia Holzner/Jacqueline Simoneau und die Italienerinnen Linda Cerruti/Costanza Ferro sein, zum Auftakt jeweils um gut 0,7 Punkte besser bewertet als das ÖOC-Duo.

„Es ist immer schwer mit Startnummer 1“, sagte Eirini-Marina Alexandri nach ihrer Darbietung, ihre Drillingsschwester ging noch mehr ins Detail: „Die Wertungsrichter sind oft nicht bereit, die gute Bewertung zu geben, die man verdient hat. Mental ist es ein bisschen schwieriger. Aber ich glaube, wir haben es sehr gut geschafft.“ Sie würden sich aber besser einschätzen als etwa die Kanadierinnen und seien nicht die einzigen, die so denken.

Die Nordamerikanerinnen sollten in der Vorkampf-Gesamtwertung überholt werden, um im Zwölfer-Finale in die zweite Gruppe zu kommen. Ab Platz 7 nach dem Vorkampf könne es passieren, für das Finale wieder Startnummer 1 zu erhalten. Trainerin Albena Mladenowa lobte die Leistung, sah aber noch Potenzial: „Es gibt manche Sachen, die ich noch mehr will. Sie können mehr, sie haben Reserven. Die will ich herausholen. Ich erwarte mehr Punkte, sie können besser schwimmen.“

Den zweifachen EM-Dritten ist freilich klar, dass sie schon im Technik-Part Gas geben müssen. „Wir müssen da alles geben“, gab Eirini-Marina Alexandri als Devise aus. Sehr erfreulich sei jedenfalls schon, dass man das erste Mal auf Weltebene Spanien geschlagen habe. Die beiden Ibererinnen erhielten als Neunte 88,3000 Punkte, davor bzw. unmittelbar hinter dem OSV-Paar kamen die Französinnen Charlotte und Laura Tremble auf 88,5667 Zähler. Platz 7 scheint also einigermaßen abgesichert.

In Führung setzten sich wie erwartet Swetlana Kolesnitschenko/Swetlana Romaschina, das Duo des Russischen Olympischen Komitees (ROC) erhielt eine extrem hohe Bewertung von 97,9000 Zählern. Dahinter landeten China (96,2333), die Ukraine (94,9333), Japan (93,9333) und eben Kanada (91,2333) sowie Italien (91,2000).

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