Die 75-Jährige aus St. Margarethen an der Raab war am vergangenen Donnerstag, dem 17. Februar, alleine zu Hause gewesen, als der Angreifer der Oststeirerin ein Handtuch über den Kopf warf, ihr ins Gesicht schlug und sie zu Boden beförderte. Danach wurde die Seniorin von dem Mann gewürgt, gefesselt und geknebelt. Er raubte Bargeld, Schmuck und das Handy - das Kabel des Festnetztelefons durchtrennte er -, bevor er sich davonmachte (Nachlese siehe Infobox).
Zeugen erkannten Verdächtigen auf Foto
Dass der Fall nun rasch geklärt wurde, ist vor allem der Polizeiinspektion Gleisdorf zu verdanken: Die Uniformierten hatten am 23. Jänner einen Rumänen fotografiert, der als Hochwasseropfer bettelnd von Haus zu Haus gegangen war. Gerald Kahr vom Landeskriminalamt: "Zeugen haben auf diesem Foto jenen Mann wiedererkannt, der vor dem Überfall mit dem Rad rund ums Haus des späteren Opfers gefahren ist. Damit widersprechen sie dem Verdächtigen, der zur Tatzeit in Bruck gewesen sein will..."
Rumäne bestreitet Überfall
Der 26-jährige Rumäne lief schließlich einer Polizeistreife am Montag um 16.25 Uhr auf dem Grazer Hauptbahnhof in die Arme. Laut seinen eigenen Angaben kennt er die Pensionistin, weil sie ihm geholfen hatte. Den Überfall streitet der Beschuldigte allerdings ab.
Möglicherweise kommt der Rumäne auch für einen Einbruch in Stang bei Feldbach infrage. Dort hatte ein Bettler am 14. Februar fünf Euro bekommen und dann in Abwesenheit der Besitzer 250 Euro und Goldketten gestohlen.
von Manfred Niederl ("Steirerkrone") und steirerkrone.at









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